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Beihilfe zum tausendfachen Mord - Anklage gegen Ex-KZ-Wachmann

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Auch nach über 70 Jahren ist die Aufarbeitung der NS-Verbrechen nicht abgeschlossen. In Berlin muss sich nun ein früherer KZ-Wachmann vor Gericht verantworten.

Die Berliner Staatsanwaltschaft erhob die Anklage. Archivbild
Die Berliner Staatsanwaltschaft erhob die Anklage. Archivbild
Quelle: Soeren Stache/dpa

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen ehemaligen KZ-Wachmann erhoben. Dem 95-Jährigen wird Beihilfe zum Mord in 36.000 Fällen vorgeworfen. Der Mann soll zwischen dem Sommer 1944 und dem Frühjahr 1945 als SS-Mann im KZ Mauthausen Häftlinge bewacht haben.

In dem Zeitraum sollen mindestens 36.223 Menschen durch Vergasungen, Injektionen und Erschießungen getötet worden sein. Der Angeklagte habe diese Tötungen durch seine Tätigkeit "fördern oder zumindest erleichtern wollen".

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