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Spiele 2032 - NRW stellt Olympiapläne vor

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Die Olympia-Initiative von Rhein und Ruhr macht ihren ersten großen Aufschlag in Berlin. Ministerpräsident Laschet und Sportmanager Mronz erklären, was sie für 2032 vorhaben.

Laschet (CDU): "Wir haben Großes vor in Nordrhein-Westfalen."
Laschet (CDU): "Wir haben Großes vor in Nordrhein-Westfalen."
Quelle: Fabian Sommer/dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat gemeinsam mit 14 Oberbürgermeistern in Berlin die Olympiapläne der Region Rhein-Ruhr vorgestellt. Mit Olympia 2032 wolle das Bundesland einen Beitrag zu Frieden in der Welt und Vielfalt im Inneren leisten, so der CDU-Politiker.

Die privatwirtschaftliche Initiative "Rhein Ruhr City 2032" will Olympische und Paralympische Spiele erstmals in einer ganzen Region und nicht nur in einer Stadt ausrichten. Die IOC-Statuten lassen das seit diesem Jahr zu.

"Holen bestmögliche Kompetenz"

Olympische und Paralympische Spiele werden üblicherweise sieben Jahre vor ihrer Austragung vergeben. Allerdings ist diese Frist des IOC seit dem Sommer nicht mehr bindend. Die Rhein-Ruhr-Initiative vermutet, dass schon 2023 über den Austragungsort 2032 entschieden werden könnte. Der Deutsche Olympische Sportbund müsste sich im kommenden Jahr entscheiden, ob und wenn ja mit welcher Stadt oder Region er ins Rennen geht. "Wir holen uns die bestmögliche Kompetenz für Deutschland", sagte Mronz nach rund 80 Dialogveranstaltungen mit Experten und Bürgern. "Wir wollen den DOSB damit überzeugen und dann im internationalen Rennen als Erste über die Ziellinie gehen."

Zuletzt hatte sich Düsseldorf mit der Rhein-Ruhr-Region für die Spiele 2012 beworben, war aber im nationalen Wettbewerb an Leipzig gescheitert. Dass die Sachsen nicht einmal ins internationale Finale kamen, gehört in die Reihe gescheiterter deutscher Bewerbungen: Berchtesgaden (Winter 1992), Berlin (Sommer 2000), München (Winter 2018 und 2022) und Hamburg (Sommer 2024) fielen durch - die letzten beiden in Volksabstimmungen. Laschet erhofft sich in seinem Land "eine breite Unterstützung der Bevölkerung". Er wies auf eine massive Förderung des Breitensports hin, die zur Akzeptanz des Olympia-Konzepts beitragen soll.

Berlin positioniert sich ebenfalls für eine Bewerbung. Für 2032 gilt bislang eine gemeinsame Bewerbung von Süd- und Nordkorea als besonders aussichtsreich. Indonesien mit Jakarta und Australien mit Brisbane und der Gold Coast haben zudem Interesse bekundet.

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