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Konvention gegen Gewalt im Büro eingerichtet

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Belästigung in der Arbeitswelt - Konvention gegen Gewalt im Büro eingerichtet

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Die ILO feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen. Sie will die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbessern. Ein weiterer Schritt sei nun getan.

Guy Ryder, Chef der Internationalen Arbeitsorganisation.
Guy Ryder, Chef der Internationalen Arbeitsorganisation.
Quelle: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa

Im Kampf gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt können Betroffene sich künftig auf eine internationale Konvention berufen. Die hatte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit großer Mehrheit verabschiedet. Das Übereinkommen bekräftigt das Recht auf einen Arbeitsplatz ohne Gewalt und Belästigung.

Besonders Frauen seien davon betroffen, sagte ILO-Chef Guy Ryder. "Dies wird in aller Welt für viele Menschen am Arbeitsplatz einen großen Unterschied machen."

Das Übereinkommen verbietet Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz und schreibt sowohl Vorschriften vor, die so etwas verhindern sollen, als auch Unterstützung für Opfer. Für den Text gab es 439 Stimmen, dagegen sieben und 30 Enthaltungen. In der ILO sind Regierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten. Die Regierungen haben zwei Stimmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer je eine Stimme.

Die 187 Mitgliedsländer hatten darum gestritten, ob der Schutz von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- oder Intersexuellen (LGBTI) besonders erwähnt werden soll. "Es war umstritten», räumte Ryder ein. «Im Interesse eines Konsenses wurde entschieden, es bei einem allgemeinen Ausdruck zu lassen: gefährdete Gruppen."

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