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Rechtsextremismus - Anklage gegen "Revolution Chemnitz"

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Sie sollen für den 3. Oktober 2018 Gewaltaktionen in Berlin geplant haben. Nun wurde gegen Mitglieder der Terrorzelle "Revolution Chemnitz" laut Medienberichten Anklage erhoben.

men suspected of forming a far-right militant organisation in chemnitz, are escorted by special police in front of the general prosecutor's office at the german federal supreme court
Die mutmaßlichen Rechtsterroristen der Gruppe "Revolution Chemnitz" waren am 1. Oktober 2018 festgenommen worden.
Quelle: reuters

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat einem Medienbericht zufolge Anklage gegen acht Mitglieder der mutmaßlichen rechtsextremen Terrorzelle "Revolution Chemnitz" erhoben. Den Männern im Alter von 21 bis 31 Jahren werde die Bildung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen, berichteten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag. Das Verfahren werde demnach voraussichtlich im Herbst vor dem Oberlandesgericht Dresden eröffnet.

Kürzlich hatte der Bundesgerichtshof die Fortdauer der Untersuchungshaft für sechs Männer der mutmaßlichen Terrorzelle angeordnet. Die festgestellten Mitglieder der "Revolution Chemnitz" waren am 1. Oktober und damit kurz vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am vergangenen 3. Oktober festgenommen worden. Sie sollen für den Feiertag Gewaltaktionen in Berlin geplant haben.

Chat-Protokolle ausgewertet

Zusammengeschlossen haben sollen sich die Verdächtigen erst kurz vor der Festnahme im vergangenen September. Dem Bericht zufolge ist die Grundlage der Anklage unter anderem die Auswertung von Chat-Protokollen auf den Mobiltelefonen der Beschuldigten. Einer der Angeklagten habe in seiner Vernehmung eingeräumt, mit der Aktion in Berlin hätten "Gesetze außer Kraft gesetzt werden" sollen. Die Verdächtigen wollten es demnach so aussehen lassen, als seien Linke für die geplanten Taten verantwortlich.

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