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Bericht der "New York Times" - US-Luftschläge gegen Iran geplant

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Der Abschuss einer US-Drohne hat die Lage im Golf noch einmal verschärft. Möglicherweise stand der Konflikt danach kurz vor einer dramatischen Eskalation.

US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.
US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.
Quelle: Sean Kilpatrick/The Canadian Press/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump soll nach einem Bericht der "New York Times" Luftschläge gegen den Iran zunächst freigegeben, diese dann aber abrupt gestoppt haben. Bei der Militäraktion sollte es sich um eine Vergeltung für den Abschuss einer amerikanischen Aufklärungsdrohne handeln.

Die Operation sei bereits in ihrem Anfangsstadium gewesen, als sie abgeblasen worden sei, schrieb das Blatt unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsbeamten, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Auch die Nachrichtenagentur AP zitiert Regierungskreise, nach denen solch ein Schlag geplant war. Das Militär hat sich demnach am Donnerstagabend auf mögliche Militärschläge vorbereitet. Laut der anonymen Quelle sollten Radargeräte und Raketenabwehrbatterien anvisiert werden.

Drohnen-Abschuss verstärkte Angst vor Eskalation

Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Donnerstag eine US-Aufklärungsdrohne vor der Küste des Landes abgeschossen. Teheran erklärte, das unbemannte Fluggerät habe den iranischen Luftraum verletzt, was Washington zurückweist. Trump bezeichnete den Abschuss der Drohne als "sehr großen Fehler". Auf die Frage nach einer möglichen Antwort der USA sagte er lediglich: "Sie werden sehen!"

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bekräftigte im Kurzbotschaftendienst Twitter, dass das unbemannte Fluggerät den iranischen Luftraum verletzt habe, und veröffentlichte die angeblichen Koordinaten des Abschussortes. Er erklärte zudem, Trümmer der Drohne seien in iranischen Hoheitsgewässern gefunden worden. Die USA widersprachen energisch.

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