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Bericht der IEP - Welt wird etwas friedlicher

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Gute Nachrichten: In den vergangenen sechs Jahren ist die Welt etwas friedlicher geworden. Das geht aus einer Studie der Denkfabrik IEP hervor, die über 160 Länder untersucht hat.

Luftballons mit aufgedruckten Friedenstauben. Symbolbild
Luftballons mit aufgedruckten Friedenstauben. Symbolbild
Quelle: Sophia Kembowski/dpa

Trotz aller Gewalt und Konflikte ist die Welt erstmals seit 2013 etwas friedlicher geworden. Das geht aus dem Global Peace Index hervor. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt.

Kriterien sind beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporte. Von einem Trend will IEP-Gründer Steve Killelea aber noch nicht sprechen. Vieles komme darauf an, wie sich die Situation im Nahen Osten entwickle.

Afghanistan laut IEP Land mit geringstem Maß an Frieden

Ein Konflikt im oder mit dem Iran hätte erhebliche Auswirkungen auf die Länder in der Region, so Killelea. Der Studie zufolge stabilisierte sich die Situation im vergangenen Jahr vor allem in der Ukraine, in Syrien und im Irak.

Infografik: Global Peace Index - So friedlich ist es auf der Welt

Quelle: ZDF/ Global Peace Index 2019

Syrien ist erstmals seit mehreren Jahren nicht mehr das Land mit dem geringsten Maß an Frieden. Diesen Platz nimmt nun Afghanistan ein. In Nicaragua, der Türkei und im Jemen ist die Lage schlechter geworden.

Europa ist nach wie vor die friedlichste Region der Welt, im vergangenen Jahr trug dazu vor allem ein Rückgang an Terroranschlägen bei. Auch die Zahl der Menschen, die als Flüchtlinge Schutz in Europa suchten, ging zurück. Die Kosten von Gewalt bezifferte das Institut im Jahr 2018 weltweit auf 14,1 Billionen US-Dollar (umgerechnet rund 12,5 Billionen Euro).

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