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Panda-Babys in Berlin geboren - Meng Meng ist Mama

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Putzige Panda-Babys: Die Bärin Meng Meng hat Zwillinge zur Welt gebracht. "Wir sind so glücklich", twitterte der Berliner Zoo. Es ist der erste Panda-Nachwuchs Deutschlands.

Die neugeborenen Panda-Zwillinge während ihrer ersten Betreuung im Zoo nach ihrer Geburt, aufgenommen am 02.09.2019 in der Berliner Zoo
Sensation im Berliner Zoo: Panda-Babys geboren.
Quelle: AP

"Meng Meng und ihre beiden Jungtiere haben die Geburt gut überstanden und sind wohlauf", erklärte der Berliner Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem. Nach einer Tragzeit von 147 Tagen habe Meng Meng am vergangenen Samstag innerhalb von knapp einer Stunde ihre beiden Panda-Babys zur Welt gebracht, teilte der Zoo jetzt mit. Nach der ersten Geburt habe sie sich das kleine Jungtier behutsam auf ihren Bauch gelegt, um es zu wärmen. Kurze Zeit später sei das zweite Panda-Baby geboren worden.

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"Obwohl es der erste Nachwuchs für unsere junge Panda-Dame ist, kümmert sie sich vorbildlich", berichtete Knieriem. Das Panda-Weibchen war im April künstlich befruchtet worden, um die Chancen auf Nachwuchs zu erhöhen. Zuvor waren Meng Meng und der männliche Panda Jiao Qing zusammengeführt worden.

"Lautes Quietschen"

Pandas bringen eines oder zwei, selten sogar drei Jungtiere auf einmal zur Welt. Sie werden nach rund vier bis sechs Monaten Tragzeit nur spärlich behaart und blind geboren. Mit einem Gewicht von meist nur 90 bis 130 Gramm bringt der Nachwuchs nur einen Bruchteil des Gewichts seiner Mutter auf die Waage. Laut Zoo müssen die Babys nun alle zwei bis drei Stunden trinken und von der Mutter gut gewärmt werden.

Da Große Pandas bei Zwillingsgeburten meist nur ein Jungtier aufziehen, wird Meng Meng nun vom Zoo "aktiv unterstützt". Die 136 und 186 Gramm schweren Babys sollen im Rhythmus von zwei bis drei Stunden bei der Mutter sein und sonst "in einem kuschelig-warmen Inkubator" von angereisten chinesischen Experten umsorgt werden. Sie stellen laut Zoo "bereits ein unüberhörbares Organ unter Beweis" und machen "mit lautem Quietschen auf sich aufmerksam".

"Pandapapa Jiao Qing ist grundgelassen"

Panda Meng Meng am 14.08.2019 in der Berliner Zoo
Inzwischen stolze Mutter von Zwillingen: Pandabärin Meng Meng in Berlin.
Quelle: dpa

Pandas sind speziell - nicht nur was ihre Ernährung mit Bambus betrifft, sondern auch bei der Fortpflanzung. Panda-Weibchen können nur einmal im Jahr - in einem Zeitraum von 24 bis 72 Stunden - befruchtet werden. In freier Natur leben laut Zoo nur noch 1.864 ausgewachsene Große Pandas. Daher trage "jedes einzelne Jungtier bedeutend zur Erhaltung der gesamten Tierart bei".

Für Besucher sind die Panda-Babys wie auch Meng Meng nun zunächst nicht zu sehen. "Panda-Papa Jiao Qing hingegen ist bambusfressend und grundgelassen - wie gewohnt - auf seiner Anlage im Panda Garden zu sehen", erklärte der Zoo. Denn Panda-Männchen sind in die Aufzucht der Jungtiere nicht eingebunden.

Berliner Bürgermeister "hocherfreut"

Meng Meng und Jiao Qing waren im Sommer 2017 aus China nach Berlin gekommen - als vorerst auf 15 Jahre befristete Leihgabe. Sie bewohnen ein eigens errichtetes Gehege namens Panda Garden. Der Panda-Nachwuchs würde zwei bis vier Jahre in Berlin bleiben, bevor er nach China umziehen würde. Von 1980 bis zum Sommer 2012 lebten im Berliner Zoo schon einmal drei Große Pandas. Das bei den Zoobesuchern beliebte Männchen Bao Bao starb vor rund sieben Jahren im hohen Alter von 34 Jahren. Paarungsversuche mit den früher verstorbenen Weibchen Tjen Tjen und Yan Yan blieben erfolglos.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zeigte sich erfreut über die "großartige Nachricht" aus dem Zoo und dankte den Experten. "Dass die Berliner bald die schwarz-weißen Zwillinge besuchen können, ist ohne hochprofessionelle Arbeit und viel Leidenschaft nicht denkbar", erklärte er.

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