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Kritik an geplanter Grundrente

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Vor Beschluss im Kabinett - Kritik an geplanter Grundrente

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Lange haben Union und SPD gerungen - nun soll die Grundrente auf den Weg kommen. Die Sozialdemokraten pochen auf eine zügige Umsetzung. Doch die Begeisterung hält sich in Grenzen.

Viel Kritik an geplanter Grundrente. Archivbild
Viel Kritik an geplanter Grundrente. Archivbild
Quelle: picture alliance / dpa

Vor dem Beschluss der Bundesregierung zur Grundrente gibt es Kritik von Arbeitgebern und Gewerkschaften. Angesichts des größten Niedriglohnsektors in Westeuropa sei eine Aufwertung niedriger Renten längst überfällig, erklärte der DGB. Allerdings würden viel weniger Menschen profitieren als ursprünglich im Entwurf vorgesehen.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte, der Grundrenten-Beschluss leiste keinen zielgenauen Beitrag gegen Altersarmut. Nach monatelangem Streit will das Kabinett heute die Grundrente beschließen.

Aufschlag für 1,3 Millionen Rentner

Rund 1,3 Millionen Bezieher kleiner Renten sollen ab 2021 einen Aufschlag bekommen. Geplant ist, dass die zunächst 1,3 Milliarden Euro, die die Grundrente kosten soll, mit Steuermitteln finanziert werden. Die Grundrente ist ein Prestigeprojekt der SPD. Die zwei Vorgängerregierungen waren mit ähnlichen Vorhaben gescheitert.

Kabinett billigt Gesetzentwurf -
Wie die Berechnung der Grundrente funktioniert
 

Die umstrittene Grundrente hat eine erste Hürde genommen: Das Kabinett hat jetzt den Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Das sind die wichtigsten Regeln - und Auswirkungen.

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3 min
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