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Beschluss von 183 Staaten - Giraffenhandel wird eingeschränkt

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Nach Schätzungen sind die Giraffen-Bestände in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 40 Prozent eingebrochen. Nun haben über 180 Staaten einen besseren Schutz der Tiere beschlossen.

Giraffen kreuzen ihre Hälse. Archivbild
Giraffen kreuzen ihre Hälse. Archivbild
Quelle: Charles Thalefang/dpa

Die stark dezimierten Giraffen sollen besser geschützt werden. Der internationale Handel mit ihrem Fleisch, Leder und Jagdtrophäen oder die Verschiffung der Tiere an Zoos und Zirkusse soll künftig nur noch möglich sein, wenn das Exportland nachweist, dass die Bestände dadurch nicht weiter gefährdet werden.

Das beschlossen Vertreter der 183 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) in Genf. Mehrere afrikanische Staaten halten die Bestände für stabil, so dass sie wieder mit den Tieren handeln wollten. Auch der Deutsche Jagdverband war gegen den stärkeren Schutz. Die Jagd könne einen positiven Beitrag zum Einkommen vor Ort oder im Kampf gegen die Wilderei leisten, sagte ein Sprecher. Jäger aus dem Ausland zahlen beispielsweise hohe Summen für Abschusslizenzen.

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