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Ein Jahr Trump - "Besser als ich erwartet habe"

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Vor einem Jahr sagte Trump-Wähler Tim Bishop: "Der Präsident macht einen guten Job." Zwölf Monate später meint Bishop: "Trump ist noch besser als ich erwartet habe."

Donald Trump
Donald Trump
Quelle: ap

Die Medicine Bow Lodge liegt mitten in der Wildnis, im Süden des US-Bundesstaates Wyoming. Feriengäste kommen hierher um zu reiten, zu fischen und zu wandern. Die Besitzer Debbie und Tim Bishop betreiben die Gäste-Ranch seit 16 Jahren. "Wir sind ziemlich konservativ hier draußen", sagt Tim. 70,1 Prozent der Wähler in Wyoming haben bei der Wahl 2016 für Donald Trump gestimmt, auch Tim und seine Nachbarn.

Begeistert von Trumps Steuerreform

Debbie und Tim Bishop
Debbie und Tim Bishop
Quelle: Tim Bishop/Medicine Bow Lodge

"Das wichtigste ist, dass er Jobs zurückbringt und die Mittelklasse wieder aufbaut. Davon würden wir hier profitieren, denn unsere Gäste sind Mittelklasse-Familien. Die können sich Urlaub auf meiner Ranch nur leisten, wenn sie gut bezahlte Jobs haben", erklärte Tim Bishop im Februar 2017 im heute.de-Interview. Heute, ein Jahr später, ist er mehr als zufrieden mit der Arbeit des Präsidenten. "Er hat sich besser geschlagen, als ich erwartet habe. Ich bin begeistert von seiner Steuerreform. Die Familien, die hier Ferien machen, werden mehr Geld in der Tasche haben. Das ist gut für uns."

Bei den Reservierungsanfragen hat sich das zwar bisher noch nicht bemerkbar gemacht, aber die positive Stimmung sei zu spüren, so Tim. Übrigens nicht nur bei den amerikanischen Gästen. "Wir haben auch Urlauber aus Europa, aus England. Und wenn man mit denen ins Gespräch kommt, haben die eine überraschend positive Meinung zu Trump. Ich denke, er hat sich sehr respektvoll gegenüber ausländischen Würdenträgern benommen. Und bei seinen Auslandsreisen zum Beispiel nach China hat er eine gute Figur gemacht."

"Obamacare war ein Desaster"

Im Interview vor einem Jahr war Tim Bishop die Gesundheitspolitik ein wichtiges Anliegen. "Obamacare war ein Desaster. Das wird Trump abschaffen und ersetzen", war sich Tim sicher. Ein Jahr später gibt es Obamacare noch immer. "Das wird nicht über Nacht passieren. Aber je länger ich Trump sehe und erlebe, desto mehr respektiere ich ihn und ich sehe, dass er uns auf den richtigen Weg bringt."

Enttäuscht ist Tim Bishop nicht von seinem Präsidenten, sondern von den Medien. "Ich schaue nicht nur Fox News, sondern gelegentlich auch liberale Shows auf CNN und MSNBC. Aber es gibt praktisch nirgendwo mehr Nachrichten, sondern nur noch Kommentare. Ich bin doch nicht dumm! Ich brauche niemanden, der mir die Welt erklärt, ich kann mir meine eigene Meinung bilden." Am ehesten vertraut Tim ultrakonservativen Radio-Talkshow-Moderatoren wie Rush Limbaugh und Sean Hannity.

"Die Mehrheit der Leute war begeistert"

Im Dezember hat Tim mit seiner Frau eine längere Reise nach Iowa, Oklahoma, Texas und Louisiana gemacht. "Die Mehrheit der Leute, die wir getroffen haben, war begeistert von Präsident Trump. Selbst Latinos in San Antonio und Schwarze in Louisiana haben kein Problem mit ihm. Ich verstehe nicht, dass er laut der offiziellen Umfragen der unbeliebteste US-Präsident sein soll." Tim und Debbie sind jedenfalls noch zufriedener mit der Arbeit ihres Präsidenten, als sie es vor einem Jahr waren. "Ich habe nicht bereut,  ihm meine Stimme gegeben zu haben."

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