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Besuch in Marokko - Papst ruft zu mehr Dialog auf

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"Brücke zwischen Afrika und Europa": Bei seinem Besuch in Marokko hat Papst Franziskus für den interreligiösen Dialog und einen humanitären Umgang mit Migranten geworben.

Papst Franziskus trifft Migranten in Marokko.
Papst Franziskus trifft Migranten in Marokko.
Quelle: Gregorio Borgia/AP/dpa

Zum Auftakt seines zweitägigen Besuchs in Marokko hat Papst Franziskus Christen und Muslime zu mehr Dialog aufgerufen, um die Probleme der Welt anzugehen.

"In diesem Land, einer natürlichen Brücke zwischen Afrika und Europa, möchte ich einmal mehr die Notwendigkeit von Kooperation betonen", sagte Franziskus in der marokkanischen Hauptstadt Rabat. Es müssten neue Impulse für eine Welt mit größerer Solidarität gegeben werden.

Papst fordert mehr Möglichkeiten für legale Migration

Diese gemeinsame Anstrengung ist notwendig, um den Menschenfleisch-Händlern, die mit den Träumen und mit den Nöten der Migranten Geschäfte machen, keine neuen Räume zu geben.
Papst Franziskus

Bei einem Treffen mit Migranten forderte Papst Franziskus mehr Möglichkeiten für legale Migration weltweit. Man dürfe auf die Millionen von Flüchtlingen, die Opfer von Menschenhandel und auf neue Formen von Sklaverei nicht mit Gleichgültigkeit reagieren, sagte Franziskus am Samstag. Migranten und Flüchtlingen müssten breitere Möglichkeiten für eine sichere und legale Einreise in die Zielländer angeboten werde. "Diese gemeinsame Anstrengung ist notwendig, um den Menschenfleisch-Händlern, die mit den Träumen und mit den Nöten der Migranten Geschäfte machen, keine neuen Räume zu geben", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während seines Besuchs in Marokko.

Im Caritas-Zentrum von Rabat traf Papst Franziskus am Samstagabend 60 Flüchtlinge aus Ländern südlich der Sahara, die sich teils legal, teilweise aber auch illegal in Marokko aufhalten. Das nordafrikanische Land hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Länder für die Migration von Afrika nach Europa entwickelt. Sowohl subsaharische Migranten als auch Marokkaner versuchen, illegal nach Spanien zu gelangen. Papst Franziskus befindet sich zu einem zweitägigen Besuch in der marokkanischen Hauptstadt Rabat, um sich seinen beiden Herzensthemen zu widmen: Der Migration und dem interreligiösen Dialog.

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