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Besuch von Islamischer Gemeinde - Steinmeier: Mehr Respekt zwischen Religionen

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Bundespräsident Steinmeier setzt sich immer wieder für das friedliche Miteinander unterschiedlicher Religionen ein. Als Vorzeigemodell nennt er dabei eine Stadt in Oberbayern.

Frank-Walter Steinmeier vor der Mosche in Penzberg.
Frank-Walter Steinmeier vor der Mosche in Penzberg.
Quelle: Peter Kneffel/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zu mehr Verständnis zwischen den Religionen aufgerufen. Das gelte "gerade in Tagen, in denen die Polarisierung in unserer Gesellschaft wieder zugenommen hat, in der wir auch viel Hass erleben", sagte er beim Besuch der Islamischen Gemeinde in Penzberg (Bayern).

Steinmeier lobte, in Penzberg werde das gelebt, "was ich mir für unser Land wünsche: Neugier aufeinander und Respekt voreinander". Er lobte sowohl das Engagement der Islamischen Gemeinde als auch die Offenheit der Bevölkerung.

Steinmeier hob hervor, dass in der Islamischen Gemeinde immer mehr Predigten auf Deutsch gehalten würden, dass Bildung ganz groß geschrieben werde, dass in deutscher Sprache gelernt und gelehrt werde - auch, weil die hier lebenden Muslime aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern kämen. Insofern könne Penzberg für viele Gemeinden gerade im städtischen Bereich ein Modell sein.

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