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Bewerberfrist endet - Im Paarlauf an die SPD-Spitze

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Acht Duos gehen wohl ins Rennen um den SPD-Vorsitz. Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist meldete die Partei acht Zweierteams. Sie werden sich ab jetzt der Basis stellen.

SPD-Logo mit Schatten von Personen
Wer wird das Rennen um den SPD-Vorsitz machen?
Quelle: dpa

Die Bewerbungsfrist für den SPD-Parteivorsitz endet heute um 18 Uhr. Welches Team das Rennen macht, wird am Ende großen Einfluss auf die Überlebensdauer der Großen Koalition im Bund haben - schon jetzt ist klar: Für den Parteivorsitz treten mehr Gegner als Befürworter der Großen Koalition an.

Voraussichtlich acht Paare aus je einer Frau und einem Mann werden sich nun über sechs Wochen auf 23 Regionalveranstaltungen einen innerparteilichen Wahlkampf um die Parteispitze liefern.

Wie es jetzt weiter geht

Bis zum Sonntagnachmittag hatten acht Paare ihre Kandidaturen angemeldet - und alle acht haben nach SPD-Angaben die Bedingung erfüllt, dass sie von einem Landesverband, einem Bezirk oder fünf Unterbezirken nominiert wurden.

Formal zugelassen wurden vom Wahlvorstand bisher sieben Teams, für das achte soll dies am Montag folgen. Vier Einzelbewerber haben voraussichtlich nicht die erforderliche Unterstützung gefunden, um beim Mitgliederentscheid anzutreten.

Vom 4. September (Saarbrücken) bis zum 12. Oktober (München) werden sich die acht Teams mit 16 Kandidatinnen und Kandidaten auf den Regionalkonferenzen der Basis präsentieren. Vom 14. bis 25. Oktober stimmen die etwa 430.000 SPD-Mitglieder per Post oder online ab. Das Ergebnis wird am 26. Oktober mitgeteilt.

Basisvotum nicht verpflichtend

Wenn kein Team eine absolute Mehrheit erreicht, gibt es einen zweiten Mitgliederentscheid zwischen den beiden bestplatzierten Teams - es sei denn, das zweitplatzierte Team verzichtet. Dann gilt das Gewinnerteam des ersten Entscheids als Wahlvorschlag für den Bundesparteitag, der vom 6. bis 8. Dezember in Berlin tagt. Es wird erwartet, dass die Delegierten dem Basisvotum folgen - aber verpflichtet sind sie dazu nicht.

Der Parteitag soll auf der Grundlage einer Halbzeitbilanz auch über die Fortsetzung der großen Koalition entscheiden. Sollten die Mitglieder erklärte Befürworter eines Ausstiegs aus der Koalition an die Spitze wählen, würde wohl spätestens dann das Ende des Regierungsbündnisses besiegelt.

Die Bewerber für den SPD-Vorsitz

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