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BGH-Urteil - Flugverspätung: Keine doppelte Entschädigung

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Stark verspätete Verkehrsmittel sind ärgerlich. Für Fluggäste gibt es Entschädigungen bis zu 600 Euro oder individuellen Schadenersatz. Wer beides will, stößt aber an Grenzen.

Eine Anzeigetafel im Flughafen Schönefeld. Symbolbild
Eine Anzeigetafel im Flughafen Schönefeld. Symbolbild
Quelle: Hannibal Hanschke/dpa

Bei Flugverspätungen oder -ausfällen haben Passagiere nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) keinen Anspruch auf doppelte Entschädigung. Pauschale Ausgleichszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung und Schadenersatz nach nationalem Recht werden miteinander verrechnet. Das entschied der BGH in Karlsruhe. (Az: X ZR 128/18 und X ZR 165/18)

Eine Vorlage der Fälle beim EuGH sei nicht notwendig, weil das EU-Recht mittlerweile in dieser Frage eindeutig geworden sei, so das Gericht.

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Rechte bei Flugverspätung
 

Was Reisende wissen sollten

Videolänge
5 min
von Johanna Schilling
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