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Künstliche Befruchtung - BGH stärkt Recht auf späte Mutterschaft

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Die Versicherung eines Mannes wollte die künstliche Befruchtung seiner 44-jährigen Frau wegen ihres fortgeschrittenen Alters nicht übernehmen. Der BGH gibt dem Mann jetzt Recht.

BGH betont Recht auf später Mutterschaft. Archivbild
BGH betont Recht auf später Mutterschaft. Archivbild
Quelle: Uli Deck/dpa

Krankenversicherer können verpflichtet sein, auch älteren Frauen die Kosten einer künstlichen Befruchtung zu erstatten. Das stellt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil klar. Ein statistisch gesehen höheres Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, ist demnach allein noch kein Grund, die Übernahme der Kosten abzulehnen.

Entscheidend dafür sei allein, dass die Behandlung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu einer Schwangerschaft führen könne. Wie diese weiter verlaufe, habe keine Rolle zu spielen.

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