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Unitymedia darf Router ohne Zustimmung nutzen

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BHG-Urteil zu WLAN-Hotspots - Unitymedia darf Router ohne Zustimmung nutzen

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Darf ein Kabelnetzbetreiber die Router seiner Kunden für einen öffentlichen Hotspot nutzen? Darüber musste der BGH entscheiden.

Eine Lampe leuchtet an einem WLAN-Router. Symbolbild
Eine Lampe leuchtet an einem WLAN-Router. Symbolbild
Quelle: Armin Weigel/dpa

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia muss für die Nutzung von Routern seiner Kunden als teilöffentliche WLAN-Hotspots nicht deren Zustimmung einholen. Ein Widerspruchsrecht reiche aus, urteilte der BGH.

"Der ungestörte Gebrauch des Routers" werde weder durch das zweite WLAN-Signals "noch durch dessen Betrieb beeinträchtigt." (Az: I ZR 23/18). Die Verbraucherzentrale NRW hatte wegen unzumutbarer Belästigung geklagt. Unitymedia bietet seine Dienste in NRW, Baden-Württemberg und Hessen an.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Unternehmenszentrale von UnityMedia in Köln

BGH-Urteil zu Unitymedia -
Router dürfen ohne Zustimmung Hotspots werden
 

Wer einen Unitymedia-Router hat, muss damit rechnen, dass der als WLAN-Hotspot genutzt wird. Eine Erlaubnis braucht der Betreiber nicht. Das Widerspruchsrecht reicht, sagt der BGH.

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