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Bilanz bei Fahrverboten in Tirol - Bisher 3.000 Autofahrer betroffen

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In Tirol dürfen Touristen seit mehreren Wochen ganz bestimmte Strecken nicht passieren. Die Wirkung soll nach einer Zwischenbilanz positiv sein.

Ein Polizist steht vor einem Schild. Archivbild
Ein Polizist steht vor einem Schild. Archivbild
Quelle: Angelika Warmuth/dpa

Sechs Wochen nach Beginn der regionalen Fahrverbote im österreichischen Bundesland Tirol hat das Land eine erste Zwischenbilanz gezogen. Auf den elf mit Fahrverbot für durchreisende Touristen belegten Strecken in Innsbruck seien bisher rund 3.000 Fahrzeuge zurückgewiesen worden, teilte das Land mit.

Die Maßnahme zeigt nach Angaben von Landeschef Günther Platter (ÖVP) die gewünschte Wirkung. "Seit die Fahrverbote in Kraft sind, kam es beinahe zu keinen Behinderungen auf den Gemeindestraßen".

Es gebe keine verstopften Ortsdurchfahrten mehr, die es selbst Rettungskräften mancherorts nicht mehr möglich gemacht hätten, zum Einsatzort zu gelangen. Die Autofahrer seien meist einsichtig. Seit Ende Juni gelten im Großraum Innsbruck und in den Bezirken Reutte sowie Kufstein an Wochenenden Fahrverbote. Ziel ist es, dass die Reisenden nur die Autobahn und keine Ausweichrouten nutzen. Die Entscheidung führte zu heftiger Kritik aus Deutschland.

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