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Bilanz des ersten Quartals - 5.613 Menschen wurden abgeschoben

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Die Zahl der Abschiebungen geht leicht zurück. Dennoch wurden in den ersten drei Monaten 2019 über 5.500 Menschen des Landes verwiesen.

Abgelehnte Asylbewerber steigen in ein Flugzeug. Archivbild
Abgelehnte Asylbewerber steigen in ein Flugzeug. Archivbild
Quelle: Daniel Maurer/dpa

Von Anfang Januar bis Ende März sind nach Medienberichten 5.613 Menschen aus Deutschland abgeschoben worden. Das berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Innenministeriums-Antwort auf eine Linken-Anfrage. Die meisten seien nach Italien, Albanien und Georgien abgeschoben worden.

In die Maghreb-Staaten gab es demnach rund 400 Abschiebungen. Im ersten Quartal 2018 gab es 6.235 Abschiebungen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 24.000 Menschen aus Deutschland abgeschoben.

Kritik von der Linken

Die innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Ulla Jelpke, kritisierte die Abschiebepraxis. Die Zahl bewege sich "auf dem erschreckend hohen Niveau der Vorjahre", sagte sie den Zeitungen. Vor allem die vielen sogenannten Dublin-Abschiebungen seien alles andere als ein gutes Zeichen, sagte Jelpke. "Das italienische Asylsystem weist gravierende Mängel auf, viele Asylsuchende leben dort auf der Straße, ohne Zugang zu Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung."

Das Dublin-Abkommen zum Umgang mit Asylbewerbern in der Europäischen Union sieht vor, dass Flüchtlinge ihren Asylantrag in dem EU-Land stellen müssen, in dem sie als erstes europäischen Boden betreten. kas/ut

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