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Bildung einer Übergangsregierung - Maas begrüßt Sudan-Abkommen

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Militärführung und Opposition im Sudan haben den Weg für eine Übergangsregierung freigemacht. Außenminister Maas hofft nun auf einen demokratischen Wandel.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).
Quelle: Michel Euler/AP/dpa

Außenminister Heiko Maas begrüßt das Abkommen zwischen der Militärregierung und der Demokratiebewegung im Sudan zur Bildung einer zivil geführten Übergangsregierung.

"Der heutige Tag kann ein Wendepunkt in der Geschichte Sudans und Startpunkt auf dem Weg zu einer stabilen und friedlichen Demokratie sein, die den Bürgerinnen und Bürgern des Landes eine gute Zukunft ermöglicht", erklärte der SPD-Politiker. Gemeinsam mit seinen Partnern werde Deutschland das Land nach Kräften unterstützen.

Abkommen unterzeichnet

Vier Monate nach dem Sturz des Machthabers Omar al-Baschir hatten sich am Samstag die Putschisten aus dem Militär und die oppositionelle Demokratiebewegung auf einen Weg hin zu einer Übergangsregierung geeinigt. Sie unterzeichneten ein Abkommen zur Aufteilung der Macht. Unter anderem soll in dem Krisenstaat ein Rat aus Militärangehörigen und Zivilisten gebildet werden. Er soll drei Jahre und drei Monate an der Macht bleiben.

Das Militär hatte im April unter dem Druck der monatelangen Massenproteste und einer Sitzblockade den Langzeitpräsidenten Al-Baschir abgesetzt, der das Land im Nordosten Afrikas 30 Jahre lang mit harter Hand regiert hatte. Ihm werden verschiedene Verbrechen zur Last gelegt, für die er sich von Montag an in einem Gerichtsverfahren verantworten soll.

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