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400.000 Kunden betroffen - Bis 2018: Ryanair streicht Tausende Flüge

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Vorsicht bei der Flugbuchung: Europas größte Billig-Fluggesellschaft streicht Tausende Flüge - bis weit ins kommende Jahr hinein. Der Grund: Der Airline fehlen Crews.

Die irische Fluglinie Ryanair hat bis Ende Oktober hunderte Flüge gestrichen. Möglicherweise Folgen der Air Berlin-Pleite? ZDF-Börsenexpertin Valerie Haller über den Wirbel im Fluggeschäft.

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Der irische Billigflieger Ryanair hat wegen Personalengpässen weitere Flugstreichungen für die kommenden fünf Monate angekündigt. Es seien nun fast 400.000 Passagiere betroffen, die mit Gutscheinen über jeweils 40 Euro entschädigt würden, kündigte Ryanair an. Sie kommen zu den bisher stehen gelassenen rund 300.000 Ryanair-Kunden hinzu.

Zwei Millionen Fluggäste weniger

Ab November sollen außerdem 25 Maschinen auf dem Boden bleiben, ab April sollen noch zehn geparkt bleiben. Ryanair, nach Passagierzahlen Europas Marktführer, werde dadurch im laufenden Geschäftsjahr mit 129 Millionen etwa zwei Millionen Fluggäste weniger zählen. Die Gewinnprognose für 2017/18 von 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro bestätigte die Fluggesellschaft dennoch.

Ryanair-Chef Michael O'Leary erklärte sein Bedauern und versprach: "Ab heute wird es keine durch den Dienstplan verursachte Streichungen in diesem Winter oder im Sommer 2018 mehr geben."

Ryanair hatte bereits vor 14 Tagen überraschend bekanntgegeben, dass bis Ende Oktober bis zu 2.100 Flüge ausfallen und damit empörte Reaktionen von Kunden ausgelöst.. Von den mehr als 2.000 Streichungen bis Ende Oktober sind rund 315.000 Kunden betroffen.

Kein Kaufangebot für Alitalia

Die Iren teilten außerdem mit, dass sie nicht länger ein Kaufgebot für die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia verfolgen. Ryanair werde alle "Ablenkungen für das Management" vermeiden, begonnen mit dem Interesse an Alitalia, teilte das irische Unternehmen am Mittwoch in Dublin mit. Die Alitalia-Sonderverwaltung sei darüber informiert worden, dass Ryanair keine Gebote mehr für die ehemalige Staatslinie abgeben werde.

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