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Kabinett beschließt Kohleausstieg

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Bis spätestens 2038 - Kabinett beschließt Kohleausstieg

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Es hat länger gedauert als geplant, aber jetzt steht das Kohleausstiegsgesetz - jedenfalls als Entwurf. Spätestens 2038 soll das letzte deutsche Kohlekraftwerk vom Netz.

Steinkohle im Kohlehafen von Kohlekraftwerk Mehrum.
Steinkohle im Kohlehafen von Kohlekraftwerk Mehrum.
Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für den Kohleausstieg verabschiedet. Er regelt das Ende der klimaschädlichen Stromproduktion bis spätestens 2038. Vor einem Jahr hatte die Kohlekommission dafür ein Konzept vorgelegt. Der Gesetzentwurf muss nun vom Bundestag diskutiert werden, Mitte 2020 soll das Gesetz verabschiedet sein.

Klimaschützer protestierten vor dem Kanzleramt in Berlin gegen das Gesetz. Die Kraftwerke würden zu spät und nicht stetig abgeschaltet. Der Kompromiss der Kohlekommission werde gebrochen.

Entschädigungen von insgesamt 4,35 Milliarden

Betreiber von Braunkohlekraftwerken und Tagebauen sollen für das vorzeitige Abschalten von Kraftwerken Entschädigungen von insgesamt 4,35 Milliarden Euro bekommen, dafür gibt es im Gesetz einen festen Fahrplan. Betreiber von Steinkohle-Kraftwerken können sich ums Abschalten gegen Entschädigung in den kommenden Jahren bewerben. Für ältere Beschäftigte der Branche ist ein Anpassungsgeld geplant, um den Übergang in die Rente zu erleichtern.

Lesen Sie hier mehr zum Kohleausstieg!

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