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Psychisch bedingte Fehlzeiten mehr als verdoppelt

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Betriebskrankenkassen-Report - Psychisch bedingte Fehlzeiten mehr als verdoppelt

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Immer öfter fehlen Berufstätige einem BKK-Report zufolge wegen psychischer Störungen. Das bedeutet nicht, dass die Zahl der Fälle gestiegen ist. Sie werden nur häufiger erkannt.

Auch die Tatsache, dass psychische Störungen zunehmend akzeptiert werden, habe zum Anstieg der Zahlen geführt, sagt BKK-Vorstand Klemm.

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Psychisch bedingte Fehlzeiten bei der Arbeit haben sich unter den bei Betriebskrankenkassen (BKK) Versicherten binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Störungen nahm zwischen 2008 und 2018 um 129,4 Prozent zu, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten BKK-Gesundheitsreport hervorgeht.

Mehr Offenheit beim Thema

Dabei sei die Zahl der Erkrankten gleich hoch geblieben, sagte BKK-Dachverband-Vorstand Anne-Kathrin Klemm im ZDF-Morgenmagazin. Die Betroffenen würden aber offener über ihre Probleme sprechen und dadurch genauere Diagnosen gestellt, betonte sie. Das schlage sich insofern auf die Statistik nieder, als dass Fehltage nun häufiger psychischen Störungen zugeordnet werden könnten.

Im Schnitt fehlten die BKK-Versicherten zuletzt 18,5 Tage im Jahr, statistisch gesehen entfiel jeder sechste davon auf psychische Erkrankungen. An der Spitze der Berufsgruppen standen dabei die Altenpfleger, die doppelt so häufig wegen psychischer Störungen ausfielen wie der Durchschnitt (5,8 zu 2,9 Fehltagen).

"Pauschal könnte man sagen: überall dort, wo sehr eng am und mit dem Menschen gearbeitet wird, wo eine sehr hohe emotionale Belastung ist, dort sind die Fehltage höher. Wir sehen deutlich niedrigere Fehltage beispielsweise im Bau oder im Handwerk oder im IT-Bereich", betonte BKK-Vorstand Klemm. Der BKK-Dachverband vertritt 76 Betriebskrankenkassen mit rund neun Millionen Versicherten.

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