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Weltkriegsbombe entschärft - Blindgänger: Aufatmen in Köln

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10.000 Anwohner hatten das Gebiet in Köln verlassen müssen - in der Nacht dann die Entwarnung: Die Weltkriegsbombe ist entschärft.

Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRKk) versorgen in einer Halle der Mudra-Kaserne Bewohner des Stadtteils, die auf die Entschärfung einer Weltkriegsbombe warten.
Blindgänger in Köln: Tausende mussten ihre Wohnung verlassen
Quelle: dpa

Nach dem Fund einer 20-Zentner-Kriegsbombe in Köln-Poll ist der Blindgänger in der Nacht entschärft worden. Alle Beschränkungen seien aufgehoben, teilte die Stadt am frühen Morgen mit. Die Anwohner könnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Sperrung der Autobahn 4 wurde wieder aufgehoben.

Weil sich die Evakuierung mit einem Radius von einem Kilometer als besonders aufwendig erwies, hatte sich der Start der Entschärfung mehrere Male verzögert. Rund 10.000 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen, darunter auch kranke und alte Menschen, die aus ihren Häusern und Wohnungen transportiert werden mussten. Betroffen waren auch Alteneinrichtungen und Flüchtlingsunterkünfte.

Notunterkunft in Kaserne und Schulen

Für die Bewohner hatte die Stadt drei Anlaufstellen eingerichtet: Eine Kaserne und zwei Schulen. Insgesamt wurden 1.000 Menschen in den Einrichtungen untergebracht und mit Getränken und Snacks versorgt. Gut 100 Einsatzkräfte des Ordnungs- und Verkehrsdienstes waren vor Ort. Auch das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr unterstützten mit vielen Mitarbeitern die Aktion. Alles sei professionell und routiniert abgelaufen, berichteten Augenzeugen in der Kaserne. Die Stimmung sei entspannt gewesen. Lange Schlangen habe es nicht gegeben.

Die Bundesautobahn A4 war zwischen Vingst und Köln-Süd gesperrt. Außerdem waren die Straßenbahnlinie 7 und eine Güterstrecke von der Sperrung betroffen.

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