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Brasilien und Venezuela - Masern bedrohen Indigenen-Stamm

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Indigene Völker leben abgeschieden. Für sie sind Krankheiten, für die sie kaum natürliche Abwehrkräfte haben, besonders gefährlich. Nun breiten sich Masern aus.

Das indigene Volk der Yanomami lebt in Brasilien. Symbolbild
Das indigene Volk der Yanomami lebt in Brasilien. Symbolbild Quelle: Marcus Brandt/dpa

Der indigene Stamm der Yanomami an der Grenze zwischen Venezuela und Brasilien wird von einem Masern-Ausbruch bedroht. Seit März haben sich die Erkrankungen gehäuft, wie die Organisation Survival mitteilte. Deren Direktor Stephen Corry bezeichnete Indigene als die "bedrohtesten Gesellschaften" der Welt.

"Wenn Indigene an Krankheiten wie Masern oder Grippe erkranken, sterben meist viele von ihnen." Survival vermutet, dass illegale Goldgräber die Krankheit eingeschleppt haben.

Bei seiner Südamerika-Reise im Januar hat Papst Franziskus mehr Rechte für die indigenen Ureinwohner gefordert. Was er damals gesagt hat, können Sie hier nachlesen.

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