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Harry und Meghan: Kündigung an Buckingham Palace

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Britische Royals - Harry und Meghan: Kündigung an Buckingham Palace

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Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen von ihren royalen Pflichten zurücktreten. Sie streben zudem "finanzielle Unabhängigkeit" an, teilten sie mit.

Prinz Harry und seine Frau wollen einen Teil ihrer royalen Verpflichtungen abgeben. Sie wollen mehr Zeit in Nordamerika verbringen und finanziell unabhängig sein.

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Prince Harry und seine Frau Meghan geben ihre tragenden Rollen in der Königlichen Familie auf. "Nach vielen Monaten des Nachdenkens", so formulieren es der Herzog und die Herzogin von Sussex, wollen sie eine "fortschrittliche neue Rolle innerhalb dieser Institution" finden. Sie werden ihre Zeit zwischen Großbritannien und Nordamerika, vermutlich Kanada, verbringen und streben es an, finanziell unabhängig zu werden. Weiterhin aber wollen sie der Königin, dem Commonwealth und ihren Schirmherrschaften gegenüber ihre Pflichten erfüllen.

Monatelang die Hoffnung der britischen Monarchie

Nach einer Märchenhochzeit in Windsor im Mai 2018 war der Hype um den jüngsten Sohn von Prinzessin Diana und die amerikanische Schauspielerin Meghan Markle schnell ins Gegenteil umgeschlagen. Galt das junge Paar vorher monatelang als die Hoffnung der britischen Monarchie, ein Zeichen der Modernität und Offenheit, so fand die erbarmungslose britische Presse schnell viel an ihnen auszusetzen.  

Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen in Zukunft einen Großteil ihrer royalen Verpflichtungen aufgeben. "Der Unmut ist ziemlich groß", so ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann.

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Gerüchte, dass Meghan ihre Angestellten schlecht behandle, wurden breitgetreten, und es gab Streit zwischen Harry und seinem Bruder William, wie der Prinz selbst in einem Interview Ende 2019 einräumte. Meghan sagte in demselben Interview, es sei ein "Kampf" gewesen, sich in die königliche Familie zu integrieren und sie "überlebe", könne sich aber "nicht entfalten."

Kein Foto der drei auf Queen-Schreibtisch

Über Thanksgiving und Weihnachten waren die Sussexes sechs Wochen lang in Vancouver bei Meghans Mutter Doria Ragland. Erst gestern hatten sie ihren ersten öffentlichen Auftritt im Jahr 2020 und gingen – ins Canada House in London. Aus Kanada hatten sie ein eigenes Weihnachtsfoto veröffentlicht, das sie mit Baby Archie zeigte. Dafür fehlte ein Foto der drei auf dem Schreibtisch der Queen bei deren Weihnachtsansprache, während alle anderen Familienmitglieder deutlich zu sehen waren.  

Der auf Instagram erklärte Abschied von der Familie ist ein nie dagewesener Schritt, ähnlich nur der Abdankung von Harrys Uronkel Edward VIII. Der trat 1936 von der Krone zurück, weil er die geschiedene Amerikanerin Wally Simpson heiraten wollte -  was für den König damals noch völlig undenkbar war. Harry und Meghans Entscheidung wirft nun viele Fragen auf: Wie wollen die beiden finanziell unabhängig werden? Wer sorgt – und zahlt -  für ihre Sicherheit? Welche Pflichten können sie noch übernehmen? Was passiert mit dem für sie renovierten Flügel des Kensington Palace und Frogmore Cottage in Windsor?

Klage über Druck der Medien auf die Familie

Immer wieder hatte Harry über den Druck geklagt, den Medien auf ihn und seine Familie ausübten. Ein Vorwurf, den der 35-Jährige seit dem Autounfall seiner Mutter immer wieder vorbrachte. In seinen Augen haben Paparazzi Diana in den Tod gejagt. Das Kündigungsschreiben drückt denn auch die Hoffnung aus, der kleine Archie und seine Eltern werden so mehr "Raum" haben.

2019, so hatte die Queen in der Weihnachtsansprache gesagt, sei ein wenig "bumpy" gewesen. Das neue Jahr lässt sich ähnlich holprig an.

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Diana Zimmermann berichtet als Leiterin des ZDF-Studios in London über Ereignisse aus der Hauptstadt und aus Großbritannien. Der Autorin auf Twitter folgen:

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