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Bundesarbeitsgericht - Überstundenabbau braucht Regeln

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Oft wird das Guthaben aus Arbeitszeitkonten abgebaut, wenn der Arbeitgeber einen Mitarbeiter freistellt. Das sei jedoch nicht selbstverständlich, hat jetzt ein Gericht geurteilt.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Symbol
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Symbol
Quelle: David-Wolfgang Ebener/dpa

Eine Freistellung von der Arbeit führt nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts nicht automatisch dazu, dass Guthaben aus Arbeitszeitkonten abgebaut werden. Dazu bedürfe es einer Regelung, urteilte das Bundesarbeitsgericht.

Es müsse für den Arbeitnehmer hinreichend deutlich zum Ausdruck kommen, dass mit der Freistellung auf seinem Arbeitszeitkonto angesammelte Stunden abgebaut würden. Im Falle der Klägerin wurde das nach einem gerichtlichen Vergleich vom Arbeitgeber versäumt.

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