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Bundesbeauftragter Jahn - Späte Einsicht in Stasi-Akten

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Der Blick in die eigene Stasi-Akte - manche trauen sich das erst als Rentner. Die Sorge ist, dass man auch von Freunden bespitzelt worden sein könnte.

Regale im Stasi-Archiv in Berlin.
Regale im Stasi-Archiv in Berlin. Quelle: Stephanie Pilick/dpa

Bei der Stasi-Unterlagenbehörde sind seit ihrem Bestehen mehr als 3,2 Millionen Anträge zur persönlichen Einsicht in Akten der DDR-Staatssicherheit gestellt worden.

Manche Menschen wagten erst jetzt als Rentner den Blick in die Vergangenheit und beantragten Akteneinsicht, sagte Roland Jahn. Er ist der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen. Es gebe immer noch die Angst zu entdecken, von Nachbarn oder Freunden bespitzelt worden zu sein, so der frühere DDR-Oppositionelle.

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