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Bundeswehr sensibilisiert - Mehr rechtsextreme Verdachtsfälle

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Der Fall des Oberleutnants Franco A. hat die Truppe alarmiert und sensibilisiert. Rechtsextreme Verdachtsfälle werden schneller gemeldet.

Rechtsextreme Verhaltensweisen werden schneller gemeldet.
Rechtsextreme Verhaltensweisen werden schneller gemeldet. Quelle: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Der Militärgeheimdienst MAD prüft so viele Fälle von Rechtsextremismus in der Truppe wie seit Jahren nicht mehr. 2017 seien 400 neue Verdachtsfälle hinzugekommen, teilte die Behörde mit. In den Jahren zuvor waren es im Schnitt 300 pro Jahr.

Ein Auslöser ist laut MAD der Fall des rechtsextremen Oberleutnants Franco A.. Im Zuge dessen sei das Meldeaufkommen gestiegen. Der Zuwachs sei "Ausdruck einer gestiegenen Sensibilität hinsichtlich möglicher rechtsextremistischer Verhaltensweisen".

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