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Brände in Australien - Militär soll Eingeschlossenen zu Hilfe eilen

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Hubschrauber und Marineboote des australischen Militärs sollen den Menschen helfen, die vor den Flammen an Strände geflohen sind. Die Armee will Wasser und Lebensmittel bringen.

Im australischen Bundesstaat New South Wales sind in mehreren Küstenorten Menschen von Feuern eingeschlossen. 14 Menschen kamen bei den Buschfeuern ums Leben.

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1 min
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Tausende Menschen sind in Ostaustralien durch die verheerenden Buschfeuer eingeschlossen - nun eilt das Militär mit Schiffen und Hubschraubern zur Hilfe. Die Regierung kündigte am Mittwoch an, mit Seelandungsbooten Nahrungsmittel und Wasser zu den Menschen zu bringen, die vor den Flammen an die Strände fliehen mussten. Die Hilfe soll am Donnerstag oder Freitag in den Küstenstädten der Staaten New South Wales und Victoria ankommen.

Karte: Mallacoota, Australien
Quelle: ZDF

Zudem sollen Menschen mithilfe von Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden. Derzeit wüten die Brände am schlimmsten in der Küstenstadt Mallacoota in Victoria, rund 500 Kilometer östlich von Melbourne. Mehr als 4.000 Menschen waren alleine dort bis zum Neujahrsmorgen an die Strände geflohen. Die Stadt selbst ist durch das Feuer stark gefährdet. Der Himmel war tagsüber rot gefärbt.

Feuerwehr unter dem rot glühenden Himmel bei Mallacoota
Feuerwehr unter dem rot glühenden Himmel bei Mallacoota
Quelle: reuters

Fläche der Größe Belgiens abgebrannt

Schon seit Oktober wüten die Buschbrände auf dem Kontinent, doch nunmehr hat sich die Lage zugespitzt: Allein in New South Wales ist mittlerweile eine Fläche der Größe Belgiens abgebrannt, fast 1.000 Häuser wurden zerstört. Und ein Ende des Infernos ist nicht in Sicht.

Am Dienstag stiegen die Temperaturen bis weit über 40 Grad. Es wurden auch Unwetter mit starken Windböen erwartet, die die Brände weiter anfachen könnten.

Feuerwerk über der Sydney Harbour Bridge, Australien
Trotz Kritik gab es Feuerwerk über der Harbour Bridge in Sydney.
Quelle: reuters

Angesichts der gefährlichen Lage verging vielen Australiern die Lust auf ausgelassene Neujahrsfeiern, in vielen Gemeinden wurde das Feuerwerk abgesagt. Die Pyro-Show in Sydney fand jedoch trotz Kritik statt. Mehr als eine Million Menschen verfolgte das Spektakel an der Hafenpromenade samt Harbour Bridge und Opernhaus. Die Stadt hatte zuvor eine Ausnahmegenehmigung vom Feuerwerksverbot eingeholt.

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