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Bayern - Schwerer Busunfall: 18 Tote geborgen

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Bei einem schweren Busunfall auf der A9 in Oberfranken sind nach Angaben der Polizei 18 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Rettungskräften sind alle vermuteten Todesopfer aus dem Wrack geborgen worden. Der Bürgermeister des Marktes Stammbach zeigte sich bestürzt.

Bei einem Busunfall auf der A9 sind nach Polizeiangaben 18 Menschen ums Leben gekommen. 30 wurden zum Teil schwer verletzt. Der Bus war auf einen Sattelzug geprallt und in Flammen aufgegangen.

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Nach dem schweren Busunfall in Oberfranken hat sich der Bürgermeister des Marktes Stammbach, Karl Philipp Ehrler, betroffen gezeigt. "Das ist der schlimmste Unfall, den wir je auf unserem Gemeindegebiet hatten", sagte Ehrler am Montag. "Das ist der Wahnsinn. Das ist einfach katastrophal."

Bei dem Unglück auf der A9 nahe dem wenige Kilometer entfernten Münchberg im Landkreis Hof kamen nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei 18 Menschen ums Leben. 30 Menschen wurden verletzt - einige von ihnen schwer. Der Bus mit 48 Insassen war im sich stauenden Verkehr auf einen Sattelzug aufgefahren und in Flammen aufgegangen. Übrig blieb nur ein verkohltes Wrack.

"Ich bete für die Opfer"

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte, "dieser katastrophale Unfall erschüttert die Menschen in Bayern, in Sachsen und im ganzen Land". "Ich bete für die Opfer und die vielen Verletzten", sagte Seehofer. Auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) reagierte betroffen: "Ich bin sehr traurig und drücke meine tiefe Anteilnahme gegenüber den Familien und Freunden der Opfer aus."

Er sei in Gedanken bei allen Beteiligten. Der katholische Bamberger Erzbischof Ludwig Schick rief über den Kurznachrichtendienst Twitter zum Gebet für die Opfer auf: "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen." Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Bundesverkehrminister Alexander Dobrindt (beide CSU) reisten per Hubschrauber von Berlin aus zur Unfallstelle, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Ungefähr 200 Kräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Polizei Oberfranken waren im Einsatz. Von dem Bus war nur noch ein vollkommen ausgebranntes Wrack übrig.

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