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SPD-Parlamentsgeschäftsführer - Schneider: "Stehe fest hinter Andrea Nahles"

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Die SPD in stürmischen Zeiten: Nach dem Streit um die Personalie Schulz, sagt der parlamentarische Geschäftsführer im ZDF, Carsten Schneider: Nahles steht für Stabilisierung.

"Im Kern bin ich froh, dass wir in so einer Zeit der Unsicherheit eine Stabilisierung der Partei bekommen und das ist für mich ganz klar Andrea Nahles", sagt der parlamentarische Geschäftsführer der SPD Carsten Schneider.

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SPD-Parlamentsgeschäftsführer Carsten Schneider hat sich dafür ausgesprochen, dass Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles auch den Parteivorsitz übernimmt. "Ich stehe fest hinter Andrea Nahles", sagte Schneider am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Er sei überzeugt, dass auch "viele andere führende Leute und auch Basismitglieder das tun". Er werde sich dafür stark machen, dass Nahles "auch das Zentrum der SPD wird und auch den Parteivorsitz übernimmt".

"Hohe Verunsicherung"

Angesichts der Ankündigung der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, gegen Nahles anzutreten, zeigte sich Schneider gelassen. "Warten wir mal ab", wie letztlich die Kandidatenlage tatsächlich sein werde. Dazu gebe es auch die Gremien in der Partei, "dass man sich erklären kann". Es gebe eine "hohe Verunsicherung" in der SPD nach den jüngsten Ereignissen, sagte Schneider.

Er könne das nachvollziehen, das "ist wie eine Achterbahnfahrt". Im Kern sei er aber froh, "dass wir in so einer Zeit der Unsicherheit eine Stabilisierung der Partei bekommen, und das ist für mich ganz klar Andrea Nahles", bekräftigte Schneider. Die SPD werde sich "in den nächsten ein, zwei Wochen" personell sortieren.

Kein Interesse an "persönlichen Eitelkeiten"

Entscheidend und "viel wichtiger als die ganzen anderen Fragen" sei aber, dass der Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag mit der Union erfolgreich beendet werde. Auf die Frage nach der politischen Zukunft des geschäftsführenden Außenministers Sigmar Gabriel, der nach seiner Kritik am scheidenden Parteichef Martin Schulz umstritten ist, sagte Schneider, er selbst habe kein Interesse, "in so einer Situation persönliche Eitelkeiten zu pflegen".

Erst müsse eine Bundesregierung gebildet werden, dann werde entschieden, "wer ins Kabinett kommt". Eines sei klar, betonte Schneider: "Das kann nicht das gleiche Kabinett sein auf SPD-Seite wie bisher", da müsse sich "jeder zurücknehmen".

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