Sie sind hier:

Neuer CDU-Chef gesucht - Laschet: Nach Wahl sind Brückenbauer gefragt

Datum:

1.001 Delegierte entscheiden, wer nach 18 Jahren von Angela Merkel den CDU-Vorsitz übernimmt. Nach dem Parteitag seien Brückenbauer gefragt, so Parteivize Laschet im ZDF.

Man könne sich ein Jahr wie 2018 nicht noch einmal erlauben, betont der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Er glaube jedoch nicht, dass die Wahl des Vorsitzes "eine Richtungsentscheidung" sei.

Beitragslänge:
6 min
Datum:

Zeitplan

  • 10.30 Uhr: Beginn des Parteitags
  • ca. 11.20 Uhr: Rede von CDU-Chefin Angela Merkel
  • ca. 14 Uhr: Beginn der Wahl der Parteispitze mit Vorstellungsrunde

Seit mehr als 18 Jahren ist Angela Merkel Vorsitzende der CDU - heute wählen die Christdemokraten eine neue Parteispitze. Beim Parteitag in Hamburg bewerben sich CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie Gesundheitsminister Jens Spahn um Merkels Nachfolge. Zu Beginn des Parteitags können die Delegierten zudem weitere Personalvorschläge machen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte im ZDF, es müsse auch nach der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden oder der neuen Vorsitzenden Menschen geben, "die Brücken bauen". Daher wolle er nicht sagen, wen er wählen werde. Er glaube nicht daran, dass es in der Partei nach der Wahl einen Richtungswechsel geben wird, sagte der stellvertretende Parteichef.

Duell zwischen Merz - Kramp-Karrenbauer erwartet

Beobachter erwarten ein Duell zwischen der Merkel-Vertrauten Kramp-Karrenbauer und dem Wirtschaftsliberalen Merz. Spahn werden kaum Chancen eingeräumt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Gelingt dies keinem der Bewerber in der ersten Runde, kommt es zu einer Stichwahl der beiden Bestplatzierten. Merkel stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl. Sie wird zu Beginn des Parteitags ihre letzte Rede als CDU-Vorsitzende halten. Im Anschluss stellen sich die Kandidaten um ihre Nachfolge den 1.001 Delegierten vor.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht die Wahl eines neuen CDU-Parteivorsitzenden nach eigenen Worten nicht mit der Nachfolge von Angela Merkel als Kanzlerin verbunden. "Wir wählen heute eine neue Parteivorsitzende, wir wählen keinen Kanzlerkandidaten und keine Kanzlerkandidatin", sagte der CDU-Politiker am Freitag im Deutschlandfunk. Die Entscheidung, wer das Kanzleramt in Zukunft anführe, werde gemeinsam mit der CSU getroffen, etwa ein Jahr vor der Bundestagswahl "und wie die Umstände dann sind und wie die Wahl dann ausfällt, das kann niemand wissen".

Nach einem wochenlangen Wahlkampf will die CDU auf dem Bundesparteitag in Hamburg eine neue Vorsitzende oder einen neuen Vorsitzenden wählen. Merz und Kramp-Karrenbauer gelten als Favoriten.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie hier.

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.