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CDU-Politikerin und AfD-Ehemann - Schirdewahn führt Kooperation fort

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Kommunalpolitikerin Monika Schirdewahn arbeitet im Gemeinderat als Fraktion mit ihrem AfD-Ehemann zusammen. Trotz eines Parteiausschlussverfahrens hält sie daran fest.

Das Logo der Alternative für Deutschland (AfD). Archivbild
Das Logo der Alternative für Deutschland (AfD). Archivbild
Quelle: Markus Scholz/dpa

Trotz scharfer Kritik aus ihrer Partei hält die pfälzische CDU-Kommunalpolitikerin Monika Schirdewahn an der geplanten Zusammenarbeit mit ihrem AfD-Ehemann im Gemeinderat von Frankenstein fest. Schirdewahn ist die einzige CDU-Vertreterin, ihr Ehemann der einzige AfD-Politiker im Rat der zwischen Kaiserslautern und Mannheim gelegenen Gemeinde.

Wegen der vorgesehenen Zusammenarbeit hat der CDU-Kreisvorstand ein Parteiausschlussverfahren gegen die Politikerin auf den Weg gebracht.

"Bis in die letzte Instanz"

Die Fraktion der Eheleute trage dem Vernehmen nach den Namen «Fortschritt Frankenstein», sagte ein Sprecher des CDU-Kreisverbands. "Als Bezeichnung gibt es 'CDU/AfD-Fraktion' nicht." Die Mehrheit im Gemeinderat von Frankenstein, einem Ort mit etwa 950 Einwohnern, hat die Freie Wählergemeinschaft (FWG) mit zehn Mandaten.

Schirdewahn hatte angekündigt, sie werde gegen einen Parteiausschluss "bis in die letzte Instanz gehen". Sie begründet die Zusammenarbeit etwa mit einem Streit um die Trinkwasserversorgung eines örtlichen Wohngebiets. Unter anderem hatte sich CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gegen eine Kooperation mit der AfD ausgesprochen.

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