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Chemnitzer Tötungsfall - Polizei sucht Tatverdächtigen

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Nach dem Tötungsfall von Chemnitz gehen die Behörden von einem weiteren Mittäter aus. Dieser wird nun mit einem Haftbefehl gesucht.

Ein Holzkreuz, Blumen und Kerzen stehen am Tatort. Archivbild
Ein Holzkreuz, Blumen und Kerzen stehen am Tatort. Archivbild
Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr als eine Woche nach der tödlichen Messerattacke von Chemnitz ist ein dritter Mann dringend tatverdächtig, Mittäter gewesen zu sein. "Das Amtsgericht Chemnitz hat heute Vormittag diesen Haftbefehl erlassen", sagte der sächsische Generalstaatsanwalt Hans Strobl im sächsischen Landtag.

Das Amtsgericht habe eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Asylbewerber aus dem Irak angeordnet. Schon seit rund einer Woche sitzen ein 22- und ein 23-Jähriger wegen der Tat in Untersuchungshaft.

Vorwurf Totschlag

Bisher hatten die Behörden die Männer als Iraker und Syrer bezeichnet - das ist aber noch nicht mit Sicherheit geklärt, teilte das Bundesinnenministerium mit. Sie sind wie nun der dritte Mann dringend verdächtig, am vorvergangenen Wochenende den 35-jährigen Deutschen am Rande des Stadtfests erstochen zu haben. Allen dreien wird gemeinschaftlicher Totschlag vorgeworfen.

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Die Hinweise auf den nun Gesuchten hätten sich durch Aussagen von Zeugen und eines der anderen Verdächtigen ergeben. Zunächst habe der Name des dritten Tatverdächtigen überprüft werden müssen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Auch hätten die Ermittler versucht, den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln, hätten ihn aber nicht ausfindig machen können. Deshalb werde nun nach ihm gefahndet. Wo der Mann zuletzt gemeldet war, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Nach der Tat war es in Chemnitz wiederholt zu Demonstrationen auch rechter Gruppierungen gekommen, es soll dabei auch Angriffe auf Ausländer gegeben haben.

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