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Frau nach Drohungen gegen US-Schulen tot

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Bezug zu Columbine-Massaker - Frau nach Drohungen gegen US-Schulen tot

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Kurz vor dem Jahrestag des Amoklaufs an der Columbine Highschool in den USA hat eine junge Frau mit Drohungen für Unruhe gesorgt - jetzt wurde sie tot gefunden.

Schild der Columbine Highschool im US-Bundesstaat Colorado am 16.04.2019 in Littleton.
Mit Androhungen einer Bluttat hat eine Frau die Columbine Highschool und andere Schulen im US-Bundesstaat Colorado in Anspannung versetzt. Jetzt wurde die Frau tot aufgefunden.
Quelle: dpa

Vor dem 20. Jahrestag des Massakers hatte eine junge Frau mit Drohungen einer weiteren Bluttat für Panik gesorgt. Nach einer fast 24-stündigen Großfahndung durch die Polizei sei die 18-Jährige am Mittwoch tot aufgefunden worden, teilte Sheriff Jeff Shrader von Jefferson County mit. Offenbar habe sie sich selbst das Leben genommen, hieß es.

Die junge Frau, eine Schülerin aus Florida, sei "besessen" von der Tat an der Columbine High School gewesen, sagte der FBI-Chef in Denver, Dean Phillips. Am 20. April 1999 hatten zwei Jugendliche an der Schule in Littleton im US-Staat Colorado zwölf Schüler und einen Lehrer getötet und mehrere Menschen verletzt.

Schulen aus Sicherheitsgründen geschlossen

Dies öffnet eine Wunde, besonders in der Gedenkwoche zum Jahrestag, bei den Familien, die so stark von all dem betroffen waren.
Sheriff Shrader

Aus Angst vor einem möglichen Angriff der Frau waren die Columbine-Highschool und zahlreiche andere Schulen im Großraum Denver am Mittwoch geschlossen geblieben. Rund eine halbe Million Schüler waren betroffen. Ein Polizeisprecher betonte, dass die junge Frau keine Drohungen gegen eine spezifische Schule ausgesprochen haben. Sie seien eher genereller Art gewesen. Dennoch wurde die junge Frau als "extrem gefährlich"eingestuft. Sheriff Shrader hatte mit Blick auf die Bedrohung gesagt: "Dies öffnet eine Wunde, besonders in der Gedenkwoche zum Jahrestag, bei den Familien, die so stark von all dem betroffen waren."

Laut FBI war die 18-Jährige am Montagabend aus Florida nach Colorado geflogen und hatte sich dort ein Gewehr und Munition gekauft. Die Suche nach ihr konzentrierte sich auf das gebiet am Fuß des Mount Evans, ein beliebtes Ausflugsgebiet südwestlich von Denver. Schließlich wurde sie mit einer offenbar selbst zugefügten Schusswunde tot aufgefunden.

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