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Lungenkrankheit in China - Acht neue Tote durch Coronavirus

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Das Coronavirus in China breitet sich weiter aus. Die Zahl der Toten und Infizierten steigt. Metropolen werden zu Geisterstädten. Auch Nachbarländer sind vermehrt betroffen.

Mittlerweile sind mindestens 26 Menschen an Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Eine globale Notlage will die Weltgesundheitsorganisation aber noch nicht ausrufen.

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Der neuen Lungenkrankheit in China sind acht weitere Menschen zum Opfer gefallen. Insgesamt sind demnach nun mindestens 26 Todesfälle durch Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, erklärten Behörden in China.

24 dieser Todesfälle wurden demnach in Hubei verzeichnet, zwei weitere in der an Russland angrenzenden Nordostprovinz Heilongjiang und der nördlichen Provinz Hebei. Insgesamt stieg die Zahl der Erkrankungen durch den Erreger in China laut der offiziellen Zwischenbilanz um etwa 160 auf insgesamt rund 830 bestätigte Fälle.

WHO ruft keinen Gesundheitsnotstand aus

Bei weiteren 1072 Krankheitsfällen bestehe der Verdacht, dass sie durch das Virus ausgelöst worden sein könnten, teilte der Gesundheitsausschuss der chinesischen Regierung mit. Diese Fälle würden noch untersucht.

Die Ausbreitung des Coronavirus in China hat zur Folge, dass ganze Metropolen abgeriegelt werden - unter anderem auch die Stadt Wuhan. Flugzeuge, Züge, Fähren und Busse stehen still.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verzichtete dennoch in einer Krisensitzung darauf, den internationalen Gesundheitsnotstand auszurufen. Bisher gebe es außerhalb Chinas "keine Hinweise" auf eine Übertragung des Krankheitserregers von Mensch zu Mensch, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zur Begründung.

Coronavirus: Weitere Infektionsfälle auch in Südkorea und Japan

So meldeten etwa die Gesundheitsbehörden in Südkorea einen zweiten Infektionsfall. Auch Japan meldete sechs Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio einen zweiten Fall. In Europa ist bisher keine Infektion bekannt.

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Neue Lungenkrankheit Covid-19 - Was wir über das Coronavirus wissen

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China hat seine Sicherheitsmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus nochmals drastisch ausgeweitet. Bis Freitag wurden in fast einem Dutzend Städte der zentralchinesischen Provinz Hubei die öffentlichen Verkehrsverbindungen weitgehend gekappt. Insgesamt rund 26 Millionen Menschen standen damit praktisch unter Quarantäne.

Nahverkehr und Flug- und Zugverbindungen weitestgehend eingestellt

Die chinesischen Behörden hatten am Donnerstag etwa die Elf-Millionen-Einwohner-Stadt Wuhan, in welcher der Erreger erstmals registriert worden war, unter Quarantäne gestellt. Die Flug- und Zugverbindungen aus der Stadt wurden weitgehend gestoppt. Betroffen war auch die 2,4-Millionen-Einwohner-Metropole Huangshi. Dort wurden neben dem öffentlichen Nahverkehr unter anderem der Fährhafen und eine Brücke über den Yangtse-Fluss geschlossen.

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Wie schlimm ist die Lage wirklich? ZDF-Korrespondent Ulf Röller berichtet aus Peking über die Hintergründe.

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In Qianjiang, einer Stadt mit fast einer Million Einwohnern, waren am Donnerstagabend der Verkehr von Fernbussen und der öffentliche Nahverkehr eingestellt worden. Zu den Städten, in denen der öffentliche Transport lahm lag, gehörte auch Huanggang, eine Metropole mit 7,5 Millionen Einwohnern.

Feiern rund um den chinesischen Neujahrstag vielerorts abgesagt

Die Festivitäten rund um den chinesischen Neujahrstag an diesem Samstag wurden vielerorts abgesagt, darunter in Peking. In der Hauptstadt wurden auch einige touristische Attraktionen geschlossen, darunter ab Samstag die Verbotene Stadt.

Die Metropole Wuhan, wo das neuartige Virus erstmals festgestellt worden war, glich einer Geisterstadt. Die Straßen und Einkaufszentren waren leer, viele Geschäfte geschlossen. Nur noch wenige Flüge erreichten die Stadt. "Dieses Jahr haben wir ein sehr unheimliches Neujahr", sagte ein Taxifahrer der Nachrichtenagentur AFP. "Wegen des Virus gehen die Leute nicht außer Haus."

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