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CSU droht mit Alleingang - Asylstreit in Union eskaliert

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Der Asylstreit zwischen Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer, zwischen CDU und CSU eskaliert. Die CSU-Spitze droht der Schwesterpartei ganz offen.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Archivbild
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Archivbild Quelle: Stephanie Pilick/dpa

Im erbittert geführten Asylstreit will die CSU im Gegensatz zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht auf eine europäische Lösung warten. Das machte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt nach getrennten Beratungen der Abgeordneten von CDU und CSU im Bundestag klar.

Er sagte, Teile des Masterplanes von Horst Seehofer stünden "in der direkten Verantwortung des Bundesinnenministers" und sollten daher umgesetzt werden, ohne erst auf eine Einigung auf EU-Ebene zu warten.

CSU-Landesgruppenchef Dobrindt drückt im Asylstreit aufs Tempo. Die CSU unterstütze eine europäische Lösung, könne darauf aber nicht warten, sagt er. Er glaube nicht, dass eine europäische Lösung binnen weniger Tage möglich sei.

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