ZDFheute

Weber verzichtet auf EU-Kommissionsvorsitz

Sie sind hier:

Rückzug als EVP-Kandidat - Weber verzichtet auf EU-Kommissionsvorsitz

Datum:

CSU-Vize Manfred Weber legt sein Mandat als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei nieder. Er gibt damit seinen Anspruch auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten auf.

Manfred Weber am 26.05.2019  in Brüssel (Belgien)
Manfred Weber
Quelle: dpa

"Hier hat meine Reise im letzten September als Spitzenkandidat begonnen, hier endet sie", sagte Weber laut seinem Sprecher in der EVP-Fraktionssitzung in Straßburg.

"Es war mir eine Ehre"

Der CSU-Politiker Manfred Weber gibt seinen Anspruch auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten auf. Sein Sprecher bestätigte in Brüssel, dass er sein Mandat als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei zurückgegeben habe. "Es war mir eine Ehre, diese Aufgabe für die EVP und für Europa zu übernehmen", zitierte Webers Sprecher den CSU-Politiker auf Twitter. Weber werde weiter für ein demokratisches Europa kämpfen.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Mit der Position als Spitzenkandidat hatte Weber den Anspruch verbunden, Präsident der Europäischen Kommission zu werden. Nun macht er offenbar den Weg frei für ein anderes Personalpaket für die EU-Spitzenposten. Weber hatte im Rat der EU-Staats- und Regierungschefs ohnehin nicht genug Rückhalt bekommen und war deshalb für das Amt des Kommissionschefs bereits aus dem Rennen.

EU-Gipfel einigt sich auf Ursula von der Leyen

Über Alternativen beriet am Dienstagabend ein EU-Sondergipfel in Brüssel. Ratspräsident Donald Tusk hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin vorgeschlagen - sie wurde wenig später als EU-Kommissionschefin nominiert. Die CDU-Politikerin war Teil eines neuen Personaltableaus, das Tusk in Vorgesprächen getestet hatte, auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Für Ursula von der Leyen gab es auch den Rückhalt von Frankreich und Spanien, hieß es. Auch die vier östlichen Staaten Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei unterstützen ihn, wie ein ungarischer Regierungssprecher auf Twitter schrieb.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.