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May und Macron legen Grundstein

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D-Day-Gedenkstätte in Normandie - May und Macron legen Grundstein

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Der D-Day markiert den Auftakt der Befreiung Europas von Nazi-Deutschland vom Westen her. 75 Jahre später ehren zahlreiche Staatschefs die Gefallenen der Alliierten.

Emmanuel Macron und Theresa May weihen eine  Gedenkstätte ein.
Emmanuel Macron und Theresa May weihen eine Gedenkstätte ein.
Quelle: Owen Humphreys/PA Wire/dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May haben 75 Jahre nach der Landung der alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg den Grundstein für eine britische Gedenkstätte in der Normandie gelegt. Die Gedenkstätte in Ver-sur-Mer werde die Tausenden britischen Soldaten ehren, die ihr Leben in der Normandie verloren.

Anschließend traf Macron US-Präsident Donald Trump auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer. Dort befinden sich 9.380 US-Soldatengräber.

May und Macron danken D-Day-Veteranen

Hier in der Normandie erinnern wir uns für immer an ihren Mut, ihr Engagement und ihre Entschlossenheit.
Theresa May, Britische Premierministerin

"Wir verdanken unsere Freiheit den Veteranen", fügte Macron auf Englisch hinzu. Es sei unglaublich bewegend, an diesem Ort zu sein, sagte die scheidende Premierministerin May. "Hier in der Normandie erinnern wir uns für immer an ihren Mut, ihr Engagement und ihre Entschlossenheit", sagte May über die Soldaten. Es sei unmöglich zu begreifen, welchen Mut diese damals aufgebracht haben.

Macron und May legten nach einer Schweigeminute gemeinsam einen Kranz an einem Gedenkstein nieder. Die französische und die englische Hymne erklangen, Dudelsäcke spielten.

Der sogenannte D-Day markiert den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland vom Westen her. Er steht aber auch für ein unmenschliches Blutvergießen, Zehntausende Tote und Verwundete. Damals waren Zehntausende Soldaten von der britischen Küste aus in Richtung Frankreich aufgebrochen.

Touristen in einem Jeep

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Normandie: Zwischen Gedenken und Kommerz
 

75 Jahre D-Day: Mehr als eine Million Besucher drängen sich diese Woche in der Normandie. Auch sonst ist das Erinnern an die Alliierten-Landung ein Wirtschaftsfaktor in der Region.

Verena von Derschau, Colleville-sur-Mer
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