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Debatte über Asylrecht - Pro Asyl bemängelt Merz-Aussagen

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Friedrich Merz fordert eine offene Diskussion über das Individualrecht auf Asyl. Eine Flüchtlingshilfsorganisation mahnt entschieden zur Vorsicht.

Friedrich Merz will Vorsitzender der CDU werden.
Friedrich Merz will Vorsitzender der CDU werden.
Quelle: Arifoto Ug/Michael Reichel/dpa

Die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl hat Forderungen von Friedrich Merz zum Asylrecht zurückgewiesen. Merz, der sich um den CDU-Vorsitz bewirbt, hatte eine Debatte über das deutsche Asylrecht gefordert.

Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt warf Merz vor, "im Heuhaufen ahnungslos tuend zu zündeln". Er warnte die Union, "Parolen und Zerrbilder der extremen Rechten zu übernehmen und damit die Fundamente des Rechtsstaates in Europa und in Deutschland zu unterminimieren".

Friedrich Merz hatte bei der CDU-Regionalkonferenz in Thüringen am Dienstagabend gleich zu Beginn das Thema gesetzt. "Ja, wir sind eine offene tolerante Gesellschaft, aber das ist keine Einbahnstraße. Diejenigen die zu uns kommen müssen sich in Deutschland ohne Wenn und Aber an die Regeln halten, die wir uns in der Gesellschaft gegeben haben." Über das Asylrecht müsse neu geredet werden, so Merz.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die Aussagen von Friedrich Merz bemängelt: Der Kandidat für den CDU-Vorsitz hatte das Individualrecht auf Asyl infrage gestellt.

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