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Debatte um Familiennachzug - Heftige Kritik an Neuregelung

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Ab August können Flüchtlinge teilweise wieder Angehörige nach Deutschland holen. In der Opposition gibt es massive Kritik - mit verschiedener Ausrichtung.

Die geplante Neuregelung des Familiennachzugs stößt in der Opposition auf heftige Kritik. Im Bundestag geißelten Linke und Grüne das Vorhaben als unmenschlich und grausam. Die AfD wiederum beklagte, die "Schleusen" für den Zustrom von Flüchtlingen würden weiter geöffnet. Die FDP bemängelte die Machart der Regelung.

Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen vom 1. August an wieder Angehörige nach Deutschland holen können. Pro Monat dürfen es aber bundesweit nur 1.000 Angehörige sein.

Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka sagte, der Gesetzentwurf zum Familiennachzug für Flüchtlinge mit besonderem Schutzstatus sei ein Kompromiss. Er sei einerseits ein "Akt der Humanität" und sorge andererseits für Steuerung und Ordnung.

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