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Debatte um SUV-Fahrzeuge - BDI-Chef verteidigt Autoindustrie

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Nach dem schweren Unfall mit vier Toten in Berlin wird diskutiert, ob SUV-Fahrzeuge besonders gefährlich sind. Industriepräsident Kempf nimmt die Autoindustrie in Schutz.

Kempf hält nichts von Verboten. Archivbild
Kempf hält nichts von Verboten. Archivbild
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Industriepräsident Dieter Kempf hat die politische Debatte über mögliche Verbote für Stadtgeländewagen kritisiert. Die Diskussion über den Einsatz von SUVs war nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin-Mitte ausgelöst worden.

"Dass mancher das Ereignis sofort instrumentalisiert, um sein eigenes politisches Süppchen zu kochen, finde ich total daneben", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) dem "Spiegel". Er wehre sich dagegen, gleich mit Verboten zu kommen, so Kempf.

"Die SUVs werden nicht gekauft, weil sie produziert werden. Sondern sie werden produziert, weil sie gekauft werden." Dass der Staat die Wahl des Fahrzeugs regele, halte er für den falschen Weg.

Grünen-Politiker, die Deutsche Umwelthilfe und alternative Verkehrs- und Fußgänger-Verbände fordern Einschränkungen für den Einsatz von sportlichen Geländewagen (SUV, englisch: Sport Utility Vehicle). Nach Einschätzung von Experten aus der Unfallforschung und der Polizei gab es aber keine Hinweise dafür, dass der Unfall mit einem anderen Auto anders verlaufen wäre. Hersteller lehnen Einschränkungen wie Obergrenzen oder Einfahrverbote ab.

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