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Nord- und Südkorea - Demilitarisierte Zone trennt die Halbinsel

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Völkerrechtlich befinden sich beide koreanische Staaten seit dem Ende ihres Bruderkriegs 1953 noch im Kriegszustand - sichtbares Zeichen dafür ist die demilitarisierte Zone.

Karte von Nord-und Südkorea
Karte von Nord- und Südkorea Quelle: ZDF

Als Bundespräsident Joachim Gauck im Oktober 2015 die waffenstarrende Grenze zwischen Süd- und Nordkorea besuchte, sprach er von einer Reise der Erinnerung an den Kalten Krieg. "Eine Zeitreise in eine Situation, wo sich an einem bestimmten geografischen Ort zwei Weltsysteme gegenüberstehen", sagte Gauck damals über den Ausflug zur sogenannten demilitarisierten Zone (DMZ). 

240 Kilometer lange Pufferzone

An der Grenze am 38. Breitengrad stehen sich nach wie vor mehrere Hunderttausend verfeindete Soldaten gegenüber. Völkerrechtlich befinden sich beide koreanische Staaten seit dem Ende ihres Bruderkriegs vor mehr als einem halben Jahrhundert noch im Kriegszustand. Einen Friedensvertrag hat es nie gegeben.  Zum Ende des Krieges 1953 wurde quer durch die Halbinsel eine rund 240 Kilometer lange und vier Kilometer breite militärische Pufferzone geschaffen.

Die DMZ bildet bis heute die De-facto-Grenze. Diese war auch immer wieder wie jetzt Schauplatz des Propagandakriegs zwischen beiden Staaten. Hüben wie drüben sollten Lautsprecher-Sendungen und Durchsagen über die DMZ hinweg von den Vorteilen des jeweils anderen Systems künden.

Im Grenzdorf Panmunjom, wo 1953 ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet wurde, gibt es eine "Gemeinsame Sicherheitszone" ("Joint Security Area"). Mitten auf der Grenze stehen Baracken mit je einer Tür nach Norden und einer nach Süden. Hier können die verfeindeten Seiten quasi auf neutralem Boden Gespräche führen.

Seegebiet für Machtdemonstrationen genutzt

An der Westküste beider Staaten im Gelben Meer schließt sich am 38. Breitengrad eine rund 200 Kilometer lange Seegrenze an. Ein Kommandant der UN-Truppen legte 1953 diese "Northern Limit Line" einseitig fest. Nordkorea hat die Grenzzone nie anerkannt. Das Regime in Pjöngjang kritisiert, dass dadurch einige Inseln vor seiner Küste an Südkorea fallen und legte 1999 eine weiter südlich verlaufende Seegrenze fest. Die Machthaber Nordkoreas nutzten das umstrittene Seegebiet wiederholt für Machtdemonstrationen. Mehrfach gab es auch Seegefechte zwischen den Streitkräften beider Staaten.

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