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Depression und Suizidprävention - Altkanzlersohn Kohl für Umdenken

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Altkanzlersohn Walter Kohl unterstützt gemeinsam mit der Senckenbergischen Stiftung eine Kooperation zur Prävention von Suiziden. Das Thema ist ihm auch ein persönliches Anliegen.

Walter Kohl bei dem Pressegespräch zur Suizidprävention.
Walter Kohl bei dem Pressegespräch zur Suizidprävention.
Quelle: Andreas Arnold/dpa

Altkanzlersohn Walter Kohl (56) wünscht sich einen offeneren Umgang mit den Themen Depression und Suizidprävention. "Wir möchten ein Umdenken und ein Stück weit eine gesellschaftliche Neuorientierung", sagte er. Gemeinsam mit der Senckenbergischen Stiftung unterstützt Kohl eine neue Kooperation zur Prävention von Suiziden.

Dem Sohn von Helmut Kohl ist das Thema auch ein persönliches Anliegen. Seine Mutter Hannelore nahm sich 2001 das Leben. Auch er selbst hatte wenig später einen Suizidversuch unternommen.

"Erfahrung ist lebensprägend"

"So eine Erfahrung in allernächster Nähe ist natürlich lebensprägend", sagt der Autor und Unternehmer. Er habe neue Antworten gefunden und entschieden, seine Geschichte öffentlich zu machen. "Ich sehe eine Aufgabe darin, dass man mit der Kraft dieser neuen Antworten auch anderen Menschen Inspiration gibt."

Laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zählen Depressionen zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Krankheiten. "Sie sind die häufigste Ursache der jährlich fast 10.000 Suizide und etwa 200.000 Suizidversuche in Deutschland", sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Ulrich Hegerl.

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