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Deutsche Bank und Commerzbank - Mitarbeiter wollen zusammen gegen Fusion kämpfen

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Bis zu 30.000 Arbeitsplätze könnten durch die Fusion wegfallen. Daher wollen sich die Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank gegen einen möglichen Zusammenschluss wehren.

Die Zwillingstürme der Deutschen Bank stehen vor den Zentralen der Commerzbank und der Landesbank Hessen-Thüringen
Deutsche Bank und Commerzbank: Gegen eine mögliche Fusion formiert sich Widerstand.
Quelle: dpa

Mitarbeiter von Deutscher Bank und Commerzbank wollen nach Informationen des "Handelsblatts" gemeinsam Widerstand gegen eine Fusion der zwei größten deutschen Privatbanken leisten. Darauf hätten sich die bei der Gewerkschaft Verdi organisierten Arbeitnehmervertreter beider Geldhäuser bei einem Treffen am Donnerstagabend verständigt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf "mehrere mit dem Thema vertraute Personen".

Dass da einfach zugeguckt wird, davon kann niemand ernsthaft ausgehen.
Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske

Verdi befürchtet bei einer Fusion den Abbau von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen. "Dass da einfach zugeguckt wird, davon kann niemand ernsthaft ausgehen", hatte Verdi-Chef Frank Bsirske am Montag gesagt. Tags zuvor hatten beide Banken darüber informiert, dass es Gespräche über einen Zusammenschluss gebe.

Verdi plant ab Ende März Warnstreiks

Der Vorstandschef der Commerzbank, Martin Zielke, versprach seinen Mitarbeitern eine möglichst schnelle Entscheidung. "Wir werden die Zeit der Unsicherheit, die durch die Sondierung entsteht, so kurz wie möglich halten und hart dafür arbeiten, schnell zu einem Ergebnis zu kommen", schrieb Zielke seinen Mitarbeitern in einer internen Mitteilung, die der Finanznachrichten-Agentur dpa-AFX vorlag. Die Commerzbank werde "selbstbewusst und mit klaren Vorstellungen" in die Verhandlungen gehen. "Wir haben eine klare Strategie", fügte er hinzu.

Der Verdi-Protest soll mit dem Slogan "Getrennt in den Farben, gemeinsam in den Zielen" geführt werden, wie das "Handelsblatt" berichtete. Die Planungen der Gewerkschaft sehen demnach ab 28. März auch Warnstreiks im Zuge der laufenden Tarifrunde vor - an jedem Arbeitstag in einer anderen Stadt.

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