Bis 2020: Neuer Löw-Kontrakt perfekt

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Nun ist es fix. Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Vertrag bis zur EM 2020 vorzeitig verlängert. Die Unterschrift verändert wenig an seiner Position. Er ist derzeit ohnehin unantastbar.

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Joachim Löw ist die erhoffte Titelverteidigung bei der WM 2018 in Russland nicht genug. Der Bundestrainer hat seinen Vertrag wie erwartet vorzeitig bis 2020 verlängert und plant mit seiner Nationalmannschaft noch einmal einen Angriff auf den bislang dreimal knapp verfehlten EM-Titel. Das verkündete DFB-Präsident Reinhard Grindel am Montag auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz.

Seit 2004 beim DFB

"Ich bedanke mich bei Reinhard Grindel, bei Generalsekretär Friedrich Curtius, dem gesamten DFB-Präsidium und der Liga für die Unterstützung und das Vertrauen, meinen Vertrag zu verlängern", sagte Löw: "Wir alle wollen bei der WM in Russland den Erfolg von Brasilien bestätigen. Es bereitet mir große Freude, die Mannschaft und die Spieler zu entwickeln, sie an das höchste Level heranzuführen - das spornt mich genauso an, wie einen Titel zu holen."

Grindel ergänzte: "Ich habe immer betont, dass ich mir keinen besseren Trainer für unsere Nationalmannschaft vorstellen kann als Jogi Löw. Er hat die Mannschaft in den vergangenen Jahren mit seiner Leidenschaft und einer hohen fachlichen Kompetenz geprägt, weiterentwickelt und zum WM-Titel geführt." Löw strahle eine große Entschlossenheit und Motivation aus, "den WM-Titel 2018 in Russland verteidigen zu wollen".

Keine Überraschung

Bislang galt die Arbeitsvereinbarung bis zum WM-Turnier in 20 Monaten, bei dem Löw mit Manuel Neuer, Mesut Özil und Co. die historische Titelverteidigung schaffen will. Löw arbeitet seit 2004 für den DFB, als ihn der damalige neue Bundestrainer Jürgen Klinsmann durchaus überraschend als Assistenten holte. 2006 übernahm Löw von Klinsmann den Job als Bundestrainer, als dieser nach dem Sommermärchen freiwillig aufhörte.

Eine Überraschung ist das neue Arbeitspapier für Löw gerade zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Grindel hat seine Bewunderung für den Bundestrainer seit seinem Amtsantritt am 15. April immer wieder zum Ausdruck gebracht. Schon vor der EM in diesem Sommer wollte er Löw langfristig binden. Am Freitag steht Grindel als einziger Kandidat zur Wiederwahl als Verbandsboss. Die Vertragsverlängerung für den wichtigsten DFB-Angestellten ist auch ein Signal an die Fußball-Delegierten, dass ihr Chef den durch die WM-Affäre angeschlagenen Verband im Griff hat.

Kurzbiografie

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