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UNESCO - Hebrons Altstadt nun Weltkulturerbe

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Die Altstadt von Hebron im Westjordanland ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Dort liegt unter anderem das Grabmal der Patriarchen - Ziel von Pilgern unterschiedlichster Religionen. Doch es gibt auch deutliche Kritik an der Entscheidung.

Im ewigen Konflikt zwischen Israel und Palästina sind Kameras zu einer wichtigen Waffe geworden: Mit ihnen dokumentieren Palästinenser wie auch Siedler begangenes Unrecht. An der Situation ändern die Bilder jedoch wenig.

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Die Altstadt von Hebron im Westjordanland ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Die UNESCO-Kommission setzte die Altstadt zugleich auf die Liste der bedrohten Stätten, wie am Freitagabend bei der Tagung der UNESCO-Kommission in Krakau bekanntwurde. Das Grabmal der Patriarchen in Hebron ist Pilgerstätte von Juden, Christen und Muslimen. Dort sollen nach biblischer Überlieferung unter anderem Abraham und Isaak begraben sein. Abraham gilt sowohl im Judentum und Christentum als auch im Islam als Stammvater.

Kritik aus Israel und den USA

Die Palästinenser hatten sich für den Schutz der Stätten bei der UNESCO eingesetzt. Israel kritisierte die Entscheidung. Hebron ist zweigeteilt: Ein Teil untersteht der Palästinensischen Autonomiebehörde, ein anderer Teil wird von der israelischen Regierung kontrolliert. Auch die USA äußerten Kritik und erklärten, ihre Beziehungen zur UNESCO überprüfen zu wollen.
Zum Weltkulturerbe wurde auch eine Erweiterung des Nationalparkkomplexes in Benin, Burkina Faso erklärt. Welche weiteren Orte künftig den Titel "Welterbe" erhalten, wollte die UNESCO-Kommission auf ihrer weiteren Sitzung entscheiden. Unter den weltweit 33 Kandidaten befinden sich auch drei deutsche Nominierungen.

Auch deutsche Städte im Rennen

Deutschland hat sich mit den Bauhausstätten in Dessau (Sachsen-Anhalt) und Bernau (Brandenburg), dem Naumburger Dom und der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut (Sachsen-Anhalt) sowie den Höhlen der ältesten Eiszeitkunst (Baden-Württemberg) um den "Welterbe"-Titel beworben.

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