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Diesel-Skandal - Bußgeldverfahren gegen Porsche

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Auch wenn es keine eigenen Diesel sind - die Verantwortung im Abgas-Skandal muss auch Porsche tragen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Die Staatsanwaltschaft hat ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Quelle: Franziska Kraufmann/dpa

Im Zuge ihrer Ermittlungen zum Diesel-Skandal hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun auch ein Bußgeldverfahren gegen Porsche eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass im Unternehmen eine Ordnungswidrigkeit begangen worden sei, sagte ein Sprecher.

Porsche bestätigte, dass das Verfahren eingeleitet worden sei, "weil der Verdacht bestehen soll, dass Verantwortliche der Porsche AG es unterlassen hätten, erforderliche Aufsichtsmaßnahmen zu treffen, um Zuwiderhandlungen zu verhindern".

Posche will mit Behörden kooperieren

Die Einleitung eines solchen Verfahrens sei nicht ungewöhnlich und bedeute auch nicht, dass es tatsächlich Verstöße gegeben habe. "Die Porsche AG geht davon aus, ihrer Aufsichtspflicht in der Vergangenheit umfassend nachgekommen zu sein", hieß es. Man werde mit den Behörden kooperieren.

Am Ende eines solchen Verfahrens kann ein Bußgeld verhängt werden. Vergangenen Sommer hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Zuge der Diesel-Ermittlungen ein Bußgeld von einer Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. Im Herbst folgte die Behörde in München und brummte Audi ein Bußgeld in Höhe von 800 Millionen Euro auf. Ein Verfahren läuft außerdem auch gegen den Zulieferer Bosch.

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