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Diesel-Skandal - VW warnt vor Gewinneinbußen

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Volkswagen warnt vor Gewinneinbußen im dritten Quartal. Rund 2,5 Milliarden Euro würden das operative Ergebnis negativ belasten. Die Mittel für Rückkäufe und Nachrüstprogramme für Dieselautos in den USA müssen aufgestockt werden.

Der Diesel-Skandal wird für VW teurer als erwartet. Die Börse reagierte auf die Nachricht prompt: Während der DAX fast auf Rekordhoch kletterte, verlor die VW-Aktie zeitweise mehr als vier Prozent an Wert.

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Die Rückkäufe und Nachrüstungen gestalteten sich "erheblich langwieriger und technisch anspruchsvoller", teilte der Autobauer am Freitag in Wolfsburg mit. Die VW-Aktie drehte nach der Bekanntgabe der neuerlichen Belastungen ins Minus. "Da sieht man, dass die Diesel-Affäre noch lange nicht ausgestanden ist", sagte ein Händler. Ein anderer Börsianer betonte, mit der Gewinnwarnung habe niemand gerechnet. "Da stellt sich die Frage, inwiefern das ein Fass ohne Boden ist."

Der Autobauer hatte im September 2015 Manipulationen der Emissionswerte bei weltweit elf Millionen Dieselautos zugegeben. Allein in den USA waren rund 560.000 Fahrzeuge betroffen. Die von Volkswagen im Zuge der Aufarbeitung des Skandals ausgehandelten Entschädigungen und Strafzahlungen in den Vereinigten Staaten belaufen sich nach letzten Angaben auf mehr als 22 Milliarden Dollar (knapp 19 Milliarden Euro).

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