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Trump: Zukunft gehört den Patrioten

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US-Präsident vor UN - Trump: Zukunft gehört den Patrioten

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In der Generaldebatte der UN-Vollversammlung verteidigt US-Präsident Trump seine America-First-Politik. Scharfe Worte richtet er gegen Iran.

Die Rede von US-Präsident Trump vor den UN in voller Länge.

Beitragslänge:
36 min
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Vor der UN-Vollversammlung in New York hat US-Präsident Donald Trump die Globalisierung als falschen Weg kritisiert. "Die Zukunft gehört nicht den Globalisierern, die Zukunft gehört den Patrioten", sagte Trump in New York. "Wie jedes Land hat auch unser Land ein eigenes Erbe, das uns unser Potenzial und unsere Stärke gibt. Die freie Welt muss versuchen, die nationalen Grundlagen zu stärken, und nicht zu ersetzen", sagte Trump weiter.

Trump: Die eigene Nation lieben

Wenn man Frieden wolle, müsse man die eigene Nation lieben, so Trump. Weise Führer setzten immer das Interesse des eigenen Landes an die erste Stelle. Die USA seien die bei weitem die mächtigste Nation der Welt, und er hoffe, dass sie diese Macht nie würde einsetzen müssen, sagte Trump.

Trump teilte in seiner Rede gegen China und Iran aus. Der Führung in Peking warf er einmal mehr vor, sich mit staatlicher Subventionierung, der Abschottung des eigenen Marktes und dem Diebstahl von Technologie einen unfairen Vorteil im Welthandel zu verschaffen.

Trump droht Iran mit schärferen Sanktionen

Iran bezeichnete Trump als wichtigsten staatlichen Sponsor für Terrorismus und zentralen Verantwortlichen für das Blutvergießen in Syrien und im Jemen. Trump sagte weiter, sein Land strebe keinen Konflikt mit einer anderen Nation an. Die Ziele der USA seien "Frieden, Zusammenarbeit und wechselseitiger Zugewinn mit allen". Gleichzeitig werde er aber vehement die Interessen seines Landes verteidigen. Trump drohte Iran mit einer weiteren Verschärfung der Sanktionen.

Kurz vor der Generaldebatte hatten Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Iran für die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht. Die drei europäischen Regierungen folgten damit der Einschätzung der USA.

Versprechen für London

Mit Blick auf den bevorstehenden Austritt aus der Europäischen Union versprach Trump Großbritannien erneut den Abschluss eines Handelsabkommens. Es werde ein "wunderbares" Handelsabkommen sein, versprach Trump. Trump wollte sich später am Dienstag noch bilateral mit dem britischen Premierminister Boris Johnson treffen.

Experten stehen Trumps Versprechen eines rasch zu erreichenden Handelsabkommens skeptisch. Solche Abkommen werden typischerweise nur nach langen Verhandlungen abgeschlossen. Zudem hätten die USA als größte Volkswirtschaft der Welt in Verhandlungen mit Großbritannien definitiv die Oberhand.

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